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Einladung (m)eines Kubaners nach Deutschland

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5 März 2017
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Ort
Freiburg im Breisgau
Hallo liebe Kuba-Liebhaber,

ich bin etwas verwirrt und weiß nicht, wo ich am besten meine Fragen stellen soll. Ich bin das erste Mal dabei, war bisher nie in einem Forum oder Ähnliches angemeldet.

Deswegen haben diese Frage hier wahrscheinlich schon eine Menge Leute gestellt, die ihr Herz auf Kuba verloren haben.
Ich entschuldige mich schon einmal im Voraus für die doppelten, ja hundertfach wiederholten Fragen.

Ich habe letztes Jahr jemanden auf Kuba kennengelernt und nach meinem letzten Besuch jetzt - ich war für die letzten 30 Tage (Februar) wieder in Trinidad - wollen Alejandro und ich es nun versuchen, dass er mich hier in Deutschland besuchen kommt.
Wer von euch kann mir sagen, wie wahrscheinlich es ist, dass er mich um Juni für 3 Monate besuchen kommt?

Er ist 34, hat ein eigenes Haus und betreibt dieses als Casa Particular . Noch ist er offiziell verheiratet, wird sich nun aber von der Mutter seines 6-jährigen Sohnes scheiden lassen. In der Zeit, wo ich dort war, hat er sich bereits von ihr getrennt.

Allgemeine Fragen:
1. Soviel ich weiß, ist allererste Voraussetzung, dass er den Reisepass beantragt oder?
2. Ich muss hier beim Amt eine Verpflichtungserklärung für ihn abgeben und eine Reiseversicherung abschließen, richtig?
Diese beiden Dokumente muss ich ihm dann im Original zuschicken. Per Post?
3. Um den Antrag abzuschließen muss er meines Erachtens alle Unterlagen inkls. dem Antrag auf ein Schengen-Visum zur Botschaft nach Havanna schicken. Stimmt das soweit?

Konkrete Fragen:
1. Nun bin ich ja noch Studentin und habe nie regelmäßig gearbeitet. Wenn ich Kontoauszüge der letzten drei Monate beilegen muss, ist es dann von Nachteil, wenn ich nie viel Geld zur Verfügung hatte? Sollten dann eher meine Eltern diese Verpflichtungserklärung abgeben, falls überhaupt möglich?

2. Für ihn wäre es von Vorteil, er würde einen Nachweis über Wohneigentum beifügen, sprich ein Dokument, in dem erklärt wird, dass er Eigentümer seines Hauses ist. Richtig?

3. Meine größte Sorge ist, dass er sich ja scheiden lassen wird und die Behörde dann sieht, dass er als geschiedener Mann mich, eine junge Frau, in Deutschland besuchen kommt. Soll man nicht bei der Behörde den Eindruck erwecken, dass der Kubaner auf jeden Fall wieder "willig" ist, nach Kuba zurückzukehren? Welchen Tipp könnt ihr mir da geben?
Auch sagte man mir einst, Kinder sind kein Grund dafür, wieder in sein Heimatland zurückgehen zu wollen.


So, ich hoffe nicht, euch mit diesen Fragen erschlagen zu haben. Falls ihr mir irgendwie helfen könnt, wäre ich euch unglaublich dankbar.

Un saludo, Isabel
 
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