• Hallo liebe Forengemeinde, nun war es mal wieder soweit. Um nicht stehen zu bleiben und ein wenig dem technischen Fortschritt und damit verbundenen Möglichkeiten zu folgen, wurde soeben das Kubaforum geupdatet. Wir wissen, dass es aktuell technisch und optisch noch zu starken Einschränkungen kommt. Wir arbeiten jedoch mit Hochdruck daran nicht nur den Zustand von "vor dem update" wieder herzustellen, sondern einen besseren. Die gröbsten Anpassungen sollten die nächsten 3 - 4 Tage erledigt sein. Kommt es beim ein oder anderen zu größeren Einschränkungen, bitte eine E-Mail an kontaktx@xkubaforumx.eu (bitte alle x weglassen) schreiben. Vielen Dank dass Ihr hier seid & vielen Dank für Eure Geduld!

Havanna Mai 2017 - Preise

Havannastyle

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Turano

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Naja vielleicht kann ich das eigentliche Thema mal wieder etwas beleben, bin am letzten Montag zurückgekommen. Meine Casa war in der Nähe des Capitolio und für dieses Umfeld muss ich sagen, die Kubaner haben die Marktwirtschaft langsam entdeckt.
Da es in diesem Bereich sehr viele Restaurants und Casas gibt, die nicht alle belegt sind, entbrennt ein Kampf um Kundschaft. Der Kühlschrank wird angebotsweise mit Bucanero und Cristal für 1,50 Cuc aufgefüllt. Der private Kiosk, der nach den offiziellen Öffnungszeiten offen hat ( in D. würden wir Späti sagen) verkauft inzwischen das Bucanero auch schon zum Teil für 35 CUP. Das Problem dabei ist, sie haben alle ihre Informanten wann es wo was gibt und kaufen auf. So bleibt dann in den staatlichen Läden nur warmes Bucanero stehen oder man darf sich das Residente hinunterwürgen.....Die Monte etwa 2 km runter ist die Sache wieder etwas entspannter. Auch hab ich diesmal kaum Säfte und H-Milch gesehn. Durch die Rekonstruktion der Hauptwasserleitung Havannas gab es in touristisch nicht so erschlossenen Bezirken wie 10.Oktober nur 2 Tage die Woche Wasser. Im Zentrum war es da aber schlecht gefiltert und nicht mal abgekocht zu geniessen.
Auch Schinken und Käse habe ich nur nach längeren Fußwegen bekommen und nicht wie sonst im Laden um die Ecke.
Ansonsten hat das El Chanchullero in der Teniente Rey (oder Brasil je nach Karte ) auch diese Jahr wieder sein großes Wandbild neu gestaltet und hat weiter faire Preise und die bessere Musik. Ziehe es deshalb dem hier zitierten Hanoi deutlich vor auch wenn man mal 20 Minuten warten muss, weil halt zu klein.
Die Restaurants nehmen weiter zu, deshalb unbedingt als erstes die Karte zeigen lassen, um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben. Aus diesem Grund kann ich auch durchaus verstehn, das hier nicht ständig Namen und Adressen von Restaurant gehandelt werden.....Ich hab auch keine Lust an meinen kleinen Geheimtipps das nächste Mal zu warten.
 

Turano

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Zu den Casapreisen kann ich nur sagen, das sich natürlich eine Stammcasa auch im Preis lohnt, ich zahle inzwischen pro Tag 10 CUC weniger als der Einmalbesucher.....das ist die Umarmung die ich für die Kleinigkeiten erhalte die ich dem Besitzer mitbringe ohne das sich dadurch einer von uns beiden prostituiert ;)
 
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Turano

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Und die Internetkarte für die Schnellen und Faulen kostet 2 CUC auf der Straße, wer außerhalb wohnt braucht sich ja nicht anstellen und kriegt sie im offiziellen Laden natürlich für 1,50 CUC. Erstaunlicherweise gibt es nicht mehr an jeder Ecke die Vororganisierer für die Taxis, die haben wohl bessere Möglichkeiten entdeckt. Hat mich schon immer genervt , das die mitverdienen durften, obwohl sich auch alles alleine organisiert hätte, weil voll.
 

guajiro

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Erstaunlicherweise gibt es nicht mehr an jeder Ecke die Vororganisierer für die Taxis
Ende letzten Jahres hiess es dazu, dass das Vermitteln der "Buquenques" vom Staat verboten worden sei, weil es immer wieder zu Unstimmigkeiten unter ihnen kam, die wohl auch in Gewalt endeten. Man sah dann auch mal Polizei an den Abfahrtstellen der Sammeltaxis. Jetzt sollen die Fahrer nur noch selbst nach Gästen schauen oder rufen. Das führte dann teilweise dazu, dass die Buquenques die Kunden schon auf dem Weg an die Abfahrtstellen abfischten, sie damit die etwas abseits stehenden Autos auffüllten und man an den offiziellen Abfahrtstellen etwas warten musste, bis das Auto voll war. Diese Beobachtung bezieht sich jetzt aber eher auf Überlandfahrten in den Sammeltaxis. Genervt waren irgendwie alle von diesen Typen, ob Fahrer oder Mitfahrer.
 

Turano

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na das wird dann zumindest in Richtung Playa de Este ignoriert, wobei ich da die Vorsortierung nach Miazul oder Guanabo sinvoll finde
 

guajiro

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Das war im Dezember/Januar, wie lange das durchgehalten wurde, kann ich nicht sagen. Mit Überlandfahrten meinte ich die vom Astroterminal in andere Provinzen. Playa del este bin ich nur einmal mit dem 5 Cuc Bus vom Parque Central hin- und zurückgefahren, dessen Preis sich zumindest damals noch nicht verdoppelt hatte, wie der der anderen T-Linie nach Playa.
 

guajiro

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P.S. Im Hanoi fand ich die Kellner ganz bezaubernd. So Alte Schule/Oberkellnermässig unterwegs. Habe einmal nach dem Grund für den etwas traurigen Gesichtsausdruck beim Bestellungaufnehmen gefragt und die Antwort war, der Señor würde schon den zweiten Tag nacheinander arbeiten müssen und sei entsprechend geschafft.
 

.chub1

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Zitat Turano: "Ansonsten hat das El Chanchullero in der Teniente Rey (oder Brasil je nach Karte) ...weiter faire Preise und die bessere Musik. Ziehe es deshalb dem hier zitierten Hanoi deutlich vor auch wenn man mal 20 Minuten warten muss, weil halt zu klein."

Wenn du damit andeuten willst, dass das Hanoi keine fairen Preise hat, dann widerspreche ich entschieden. Wenn ein Restaurant in Havanna Vieja faire Preise hat, dann das Hanoi - und zwar seit vielen, vielen Jahren.

Und wenn du sagst, dass dein Restaurant in der Teniente rey die bessere Musik hat, dann spricht das aus meiner Sicht genau gegen dieses Restaurant. Denn in das Hanoi gehe ich, um gut zu essen, und die haben gluecklicherweise ueberhaupt keine Musik, denn die wuerde mich beim Essen nur belaestigen. Sofern du allerdings abends hingehst, zum Biertrinken, mag das natuerlich anders sein.

Uebrigens, weil ich lange in der Teniente Rey gewohnt habe: die Strassennamen Teniente Rey beziehungsweise, fuer dieselbe Strasse, Brasil gehen nicht "je nach Strassenkarte", sondern frueher hiess die Strasse nur Teniente Rey und nun heisst sie nur noch Brasil.

Zitat Turano: "Zu den Casapreisen kann ich nur sagen, das sich natürlich eine Stammcasa auch im Preis lohnt, ich zahle inzwischen pro Tag 10 CUC weniger als der Einmalbesucher."

10 Cuc weniger klingt aber immer noch sehr nach 20 oder 30 oder sogar 40 CUC. Wieviel zahlst du denn effektiv pro Tag? Um dir meinen Preis zu sagen, Casa in der Obispo, zentraler geht es nicht: 20 CUC die Nacht, inklusive Waesche waschen. Fruehstueck nehme ich im Inglaterra.

Zitat Guajiro: "Im Hanoi fand ich die Kellner ganz bezaubernd. So Alte Schule/Oberkellnermässig unterwegs."

Als Mann kann ich das "bezaubernd" zwar nicht nachvollziehen. Aber du hast recht: die haben einen klasse Schliff. Also ich lasse jedenfalls auf das Hanoi nichts kommen, weder vom Essen noch vom Service her.
 

Turano

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Das Hanoi war ja vor einigen Jahren die erste Adresse, die man genannt bekam. Um ehrlich zu sein ich war nie drin, da ich es immer nur als sehr leer gesehen hab und das kam mir komisch vor. Dachte vielleicht haben die Besitzer gewechselt.
Aber den Eindruck der "höheren" Kellnerschule hatte ich auch, wurde natürlich auch schon davor angesprochen.

Zu speziellen Casapreisen werde ich mich hier nicht weiter äußern, ich kenne Casas die bei 15 CUC starten und habe auch schon welche für 60 CUC gesehen. Wenn hier Leute unterwegs sind, die nicht handeln wollen oder brauchen, so werde ich hier keine
aufführen und eventuell dem Kubaner sein Geschäft vermiesen. Der Tourismus ist halt einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Kubas. Wenn das Geld erst mal im Land ist geht es ja auch schnell mit dem Umlauf. So mal nebenbei...ich glaub das Wort sparen ins kubanisch-spanische zu übersetzen ist umsonst:).