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Kuba, meine zweite Heimat
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WilliCartagena

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ich hab mir mal die muehe gemacht, diesen artikel auszudrucken und in ruhe zu lesen. es geht hier nicht um einen bericht oder kommentar von knut henkel, sondern es handelt sich um das interview eines kubanischen oekonomen, der fest im system verankert ist. und diese aussagen sind sowas von nichtssagend, sowas von blah-blah, dass ich die bitte habe, dass sowas kuenftig nicht mehr in das forum gestellt wird.

der entscheidende satz des ganzen interviews lautet:

zitat: "wir brauchen nicht nur Lebensmittel sondern eben auch Agrarinputs, um die Landwirtschaft wieder produktiver zu machen. Bis dahin sind unsere Agrarmärkte, die Quellen, wo die Bauern Inputs wie Düngemittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Saatgut oder Ausrüstung kaufen können vollkommen unzureichend."
http://womblog.de/kuba-muss-sich-sehr-genau-berlegen-wofr-die-begrenzten-devisenfonds-eingesetzt-werden

was soll so ein blah-blah? das haette ich auch vermuten koennen, obwohl ich seit 6 jahren nicht mehr in kuba war: alles ist unzureichend, kuba braucht alles moegliche, aber alles moegliche fehlt eben - und bis es da ist, ist es eben unzureichend und fehlt.

und dieser knut henkel hinterlaesst auch keinen guten eindruck. wenn ein interviewer nichts weiter zustande bringt, als kritiklos solche duemmlichen blah-blah aussagen einzuholen, dann sollte er es besser bleiben lassen. macht henkel aber nicht, anscheinend braucht er die paar euro, die man ihm fuer derartige blah-blah interviews zahlt.

schaem dich, henkel, moechte man da rufen...
 

el-cheffe

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Man sagt doch: "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung", oder ?

Aus diesem Grund habe ich diese Mitteilung auch veröffentlicht. Vom üblichen Sonnenscheingeschwätz mal abgesehen, ist doch hier mal klar gesagt worden, das was nicht ganz rund läuft. Solche Aussagen kommen doch meist nur von extern. Anders gesagt, intern (also aus Kuba nach aussen) gehen doch meist nur Meldungen die verheissen: Diese und jene Absatz,-Produktions.... Zahlen haben sich erhöht.


Hier wird, anders als sonst, endlich mal gesagt: vollkommen unzureichend.
 

WilliCartagena

Kubakenner
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Hier wird, anders als sonst, endlich mal gesagt: vollkommen unzureichend.
also, @Cheffe, ich versteh dich nicht. was heisst denn: endlich mal gesagt? du sagst doch selbst, dass das altbekannt ist, das in kuba alles unzureichend ist. da aendert sich doch nun wirklich nichts dadurch, dass das hier nun auch mal ein kubaner sagt. unzureichend ist unzureichend, egal, wer das feststellt.

und das schlimme, oder traurige, oder unzureichende, ist doch, dass auch diesem kubaner nichts weiter dazu einfaellt, als eben das Unzureichende festzustellen. eine loesung hat er ja auch nicht; nicht mal eine idee hat er, rein gar nichts hat er (ausser kompletter Trostlosigkeit).

@cheffe: wenn du also trotzdem weiter solche blah-blah geschichten hier bringen willst, dann muss ich vermuten, dass du kuba, das kubanische system und die kubaner "vorfuehren" willst! muss das aber sein?

ich wiederhole meine Bitte: lass solche duemmlichen, nichtssagenden artikel kuenftig weg
 

el-cheffe

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Genau habe ich gesagt, das das meist nur extern also von anderen Ländern festgestellt wird. Und, das es für mich schon etwas positives hat wenn eine Art Selbsterkenntnis erfolgt. Und das es ein wie du es so schon formuliert hast "ein kubanischer oekonom, der fest im system verankert ist" sagt, ist schon eine große Sache.

Unzureichend ist nicht gleich unzureichend. Dazu könnte ich dir viele Beispiele nennen. z.B den Abstand auf den vorausfahrenden auf der Autobahn. Das liegt im Auge des Betrachters. Stellt ein sündiger Autofahrer nun selbst fest, das er einen Fehler gemacht hat - ist das viel mehr Wert als wenn er ein Polizist macht.

Ein Prozess Dinge zu ändern beginnt nun mal damit einen Fehler oder eine bessere Lösung fest zu stellen. Lass Ihnen doch ein bisschen Zeit, die Uhren gehen anders in Kuba. Nach "Trostlosigkeit" kommt schon irgendwann der Gedanke an einen Lösungsweg.

Da ich ja kritikfähig bin, werde ich meine bisherige (von mir ziemlich unparteiische) Freischaltung von Nachrichten, etwas objektiver betrachten. An einen persönlichen Geschmack binden kann ich die jeweiligen Nachrichten jedoch nicht, den was für den einen Interessant ist für den anderen total belanglos - und andersrum. Ich hoffe du verstehst.
 

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