das Zepter des Handelns hat ganz allein die US-Regierung in der Hand.
Das behaupten deinesgleichen immer und überall wieder.
Die Welt wird vom Gesetzt des Stärkeren bestimmt, seit jahrzenttausenden, physisch und ökonomisch. Unsere aktuelle Welt bestimmen die USA, China, Russland etc. und die EU zu einem immer geringer werdenden Teil, aber nicht Cuba! Cuba ist der Wurmfortsatz der Weltpolitik. Eine komplette Öffnung in Richtung USA könnte dem cubanischen Volke dazu verhelfen, wieder auf die Beine zu kommen. Dafür muss man diese infantile Sturheit zum einen, und zum andern ein kriminelles Regime abstreifen.
Die Leidensfähigkeit der Cubaner ist noch lange nicht erreicht. Die, die es nicht mehr aushalten verlassen das Land. Es ist die sozialistische Ideologie, die das Land kaputt macht. Nicht irgend ein Embargo welches leicht zu umgehen ist!
Es gibt doch seit der Revolution einen cubanischen Gesellschaftsteil von Immigranten in den USA. Keiner braucht dort integriert zu werden. Die Vorarbeit ist fast 70 Jahre alt oder ggf. noch älter. Deshalb ist es auch ein Leichtes für die USA den Druck aufrecht zu erhalten. Und ohne Not einseitige Zugeständnisse zu machen, würde ich auch nicht tun! War es nicht Obama, der damals einen gewissen "ersten Schritt" gewagt hatte, und sich in Havanna von den cubanischen Betonköpfen eine blutige Nase geholt hat. Den haben sie nach Strich und Faden verarscht, seinen Nachfolger nicht.
Eigentlich werden die cubanischen Immigranten in den USA doch mit offenen Armen aufgenommen. Ich sehe es ja an meiner EX, sie hat ihr geringes auskommen gefunden, und war mir gegenüber vor Kurzem auch zu Zugeständnissen bereit, nachdem das US Leben sich als schwieriger herausstellte als gedacht. Trotzdem versuchte sie es nicht wieder zurück in Richtung Cuba, weil es dort noch viel beschissener ist, vor allem wegen der politischen Situation. Die ökonomische nannte sie noch nicht einmal als erstes! Das wichtigste ist, Cuba bietet seinen Insassen 0 Perspektive!
Auf der anderen Seite ist die Immigration vermutlich auch ein ernst zu nehmender Wirtschaftszweig von Cuba. Ich kenne ja meine geleisteten Transfers nach Cuba. Alle, für die es wirtschaftlich möglich ist und sie es für notwendig erachten, unterstützen ihre cubanischen zurückgebliebenden! Ob sie es wollen oder nicht, viele sind in dieser Situation. Und die Cubaner sind quasi Geiseln ihres eigenen Regimes.
Außer ein paar Nutten, einen ganz ordentlichen Rum, Tabak und ein paar Stränden hat Cuba nichts anzubieten, was es nicht anderswo in der Karibik auch geben würde. Und das soll einem Verhandlungspartner Schweißperlen auf die Stirn zaubern? Vor sechzig Jahren waren sie kurze Zeit im Epizentrum der Weltpolitik, ziemlich schnell waren sie danach unwichtig. Wichtig nur noch für die Innenpolitik der USA, wenn es um Wähler geht, die das Zünglein an der Wage sein könnten. Ansonsten ist Cuba weltweit doch kein Thema.
Die auch keinesfalls im Recht ist, eine Aufhebung an politische Bedingungen zu knüpfen, finde ich.
Doch, ich finde schon das es ein Recht ist, Eigentum zurück zu fordern. Der Schutz privatem Eigentum ist so gut wie das wichtigste in unseren freiheitlichen Gesellschaften. Wenn ich enteigneter wäre, Cubaner oder Firma egal, dann würde ich niemals dieser Enteignung zustimmen, bevor ich nicht angemessen entschädigt worden wäre.
Die Vertreibung aus meinem Heimatland wäre noch einmal eine andere Geschichte.
Maier