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Wird es noch schlimmer?

Wenn Du Deutscher bist, warum schreibst Du dann nicht den deutschen Namen der Stadt: Temeschburg oder zumindest Temeswar?

Ich habe immer gehört, dass in die von den Deutschen verlassenen Höfe die Rumänen zogen und in die von denen verlassenen Gebäude fahrendes Volk.

Verstehe ich nicht. Genscher hat doch keinen gezwungen. Der wollte auch, dass die Botschaftsflüchtlinge aus Prag zurück in die DDR reisen, nur dass er vor Ort von der Geschichte überrollt wurde.
Die Geschichte der Deutschen in Rumänien ist kurz erzählt: Da die Männer lieber in der SS als "Freiwillige" dienten, als sich in der königlich-rumänischen Armee verheizen zu lassen, kehrten viele Überlebende nicht nach Rumänien zurück, sondern blieben in den westalliierten Besatzungszonen. (Abgesehen davon, dass die Deutschen in Rumänien den Tribut bezahlen mussten, dass Rumänien gegen die UdSSR gekämpft hatte und zur Zwangsarbeit ins Sowjetreich mussten, Frauen, Jugendliche, Männer.) Die sich in der BRD zu einigermaßen Wohlstand brachten, gaben damit bei Heimatbesuchen an und man wanderte ins Wohlstandsland ab, obwohl es vor Ort in der Landwirtschaft gar nicht so schlecht bestellt war.

Marius, hast Du heute noch Freunde in Deiner alten Heimat?
Jose Ramon, um alles jetzt zu beantworten, das würde alles sprengen. Aber ich gebe mir Mühe.
Deswegen tue ich langsam. Ja, Timisoara hieß bei uns Deutschen Temeswar.
Ist die Hauptstadt vom Banat, und wie früher das zu Österreich-Ungarn gehörte, hieß es eben auch Temesvar, Temeschburg oder auf serbisch Temisvar.
- Ich habe keine Freunde mehr dort, die haben sich alle "verabschiedet", tödlich.
- Genscher war damals der Außenminister der BRD.
- Mein Opa war auch in Russland in Gefangenschaft, hatte aber Glück dass er ein guter Schneider war, also sooo schlecht ist es ihm da drüben nicht gegangen.
- Du hast richtig gehört, in die von Deutschen verlassenen Höfe (meistens in Dörfern) sind arme Rumänen und noch ärmere Zigeuner eingezogen, sie waren froh darüber, ein Zuhause zu haben. Wer will das nicht, ich hab das immer wohlwollend gesehen, denn sie haben auch das Feld bewirtschaftet, das sonst verrottet wäre. Und die Häuser repariert.
- Die Männer im 2-ten Weltkrieg haben sich wohl verheizen lassen, als Verbündete der Wehrmacht, in Stalingrad neben der deutschen 6-ten Armee und ein paar Italienern.
 
Ich war mal bei der großen Wallfahrt der in Rumänien lebenden ungarischen Minderheit dabei, sogar mit einem Kameramann des MDR mit Kamera, leider ist kein Film draus geworden
Schade, das sind die Szekler aus Siebenbürgen, wäre interessant gewesen. Das ist Ungarnland, geduldet seit Jahrhunderten. Es sind 3 Bezirke wo sie leben (von 42). Eigentlich autonom oder, durch Liebe und Heirat, vermischt. Hauptstadt davon - Târgu Mures, auf Deutsch Neumarkt.

Und dass Don seine Magyarin nicht verstanden hat, das glaub ich gern. Igen, Nem, Jonápot, das verstehe ich. Und Fözelek, das klingt für uns lustig, bedeutet aber nur Gemüse.
Und wer „Hódmezővásárhelykutasipuszta“ aussprechen kann, der kriegt einen Eimer Gulasch.
 
Mich erdet zum Beispiel ein Besuch in einem Freibad mit netten Leuten und guten Gesprächen. Das scheint aber im wahrscheinlich heißesten Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht mehr möglich zu sein. Laut Propaganda. Und das regt mich so richtig auf.
 
WELT schreibt: "Die Prognosen waren korrekt - nur das Wetter hat nicht mitgespielt"
Schreibt der Chefreporter Wissenschaft Axel Bojanowski.
NWN
 
WELT schreibt: "Die Prognosen waren korrekt - nur das Wetter hat nicht mitgespielt"
Schreibt der Chefreporter Wissenschaft Axel Bojanowski.
NWN
Die Wettervorhersage für morgen: "Es wird besser oder schlechter, das hängt vom Wetter ab. Man sollte sich wie die Engländer wappnen - Sonnenbrille, Hut und Regenschirm."
Laut Aussage von Landwirtschaftsminister Peter Silie (UKW).
 
Wenn Opi mal Recht hat, zeigt er sein Freude mit dem Deppensmiley „Zunge raus“.
:p:p:p
Steht da etwa die zweite Kindheit nicht mehr nur vor der Tür? Übrigens noch herzlichen Glückwunsch zum heutigen:
 
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