Die Frage ist, wo stehen wir in Ost-Europa 35 Jahre später. Die Länder wurden mit hunderten Mrd. EUR subventioniert, in Nato und EU aufgenommen, gepimmert von Deutschland, Frankreich... bis zum Äußersten, sodass sie fast selbst pleite sind. Mit dem Ergebnis, dass in Ost-Deutschland 30% der Menschen Faschisten wählen. In Ungarn und Slowenien sind rechstnationale russlandtreue Nationalpopulisten an der Macht. Polen wurde lange Zeit von diesen regiert. In Venezuela wurde zwar der oberste Führer entführt, die alte korrupte Machtelite ist aber weiterhin an der Macht. Betrachtet man andere Ländern in Mittel- und Südamerika so wechseln zwar in diesen vermeintlichen Demokratien immer mal wieder die Regierung von rechts zu links, verändern tut sich aber nie etwas. Letztlich regiert der, der am meisten Geld in den Wahlkampf stecken kann, am meisten verspricht und die Medien kontrolliert, die diesen Unsinn drucken. Und sobald sie an der Macht sind, interessiert mehr der eigene ROI als das Schcksal der eigenen Bevölkerung.
Ich frage mich, was erwartest Du von Kuba? Kuba hat nichts außer weiße Strände und Zigarren. Wo sollten denn diese hunderte Mrd. EUR herkommen um das Land aufzubauen mit einer Exportindustrie, die Produkte herstellt, die die Welt braucht. Und wie verhindert man, dass faschistoide Diktatoren wie Trump, Orban oder Erdowahn an die Macht kommen?
Es gelingt nur, wenn die eigene Bevölkerung Ihr Heft selbst in die Hand nimmt und Entscheidungen in die breiten Hände von Experten legt. Einen politischen Sozialismus mit sozialer Marktwirtschaft. Das spanische Modell. Da gibt es doch auch keine zwei Meinungen. Es funktioniert deshalb nicht, weil die Menschen mehrheitlich egoitisch sind, neidvoll auf den Nachbarn schauen und ausschließlich an ihrem eigenen wirtschaftlichen Erfolg orientiert sind. Wer am meisten Geld verspricht, wird am Ende gewählt.
Warum soll es ausgerechnet Kuba gelingen, wenn selbst Deutschland es nicht schafft?