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"Vor der Revolution war Kuba ein Bordell der USA" - WELT ONLINE

Kuba-News

Kuba, meine zweite Heimat
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"Vor der Revolution war Kuba ein Bordell der USA"
[SIZE=-1]WELT ONLINE[/SIZE]
[SIZE=-1]Vor der Revolution 1959 sei Kuba ein "Bordell der USA" gewesen. Außerdem habe Castro Armut überwunden und ein Bildungssystem und Gesundheitswesen eingeführt, wie es zuvor "für ganz Lateinamerika unvorstellbar“ gewesen sei. ...[/SIZE]
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WilliCartagena

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ich war selbst dabei, als damit begonnen wurde, die prostitution zu bekaempfen, das war 1996.

also muss man die schlagzeile, wenn man sie richtig lesen will, am ende betonen. vor der revolution ein bordell der USA und nach der revolution eben nicht mehr der USA, weil die amis nicht mehr reindurften.

aber prostition gab es vor und nach der revolution, wobei eben, wie gesagt, 1996 damit angefangen wurde, sie zu bekaempfen.
 

WilliCartagena

Kubakenner
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Und davor? Also dem Artikel nach, hat sich mit der Revolution ja schon was geändert. Klar das die Prostitution da offiziell verboten wurde. Aber so wie du es schreibst könnte man ja denken bis 1996 war es auch erlaubt.
wie bitte, die prostitution wurde 1959 offiziell verboten? also ich gehe mal feste davon aus, dass die prostitution weiterhin erlaubt blieb. auch 1996 wurde die prostitution nicht verboten, sondern eben nur bekaempft.

die maedels die ab 1996 jede nacht in havanna LKW -weise eingesammelt und abtransportiert wurden, denen wurde uebrigens nicht prostitution vorgeworfen, sondern "asoziales verhalten".
 

cienfueguero

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also muss man die schlagzeile, wenn man sie richtig lesen will, am ende betonen. vor der revolution ein bordell der USA und nach der revolution eben nicht mehr der USA, weil die amis nicht mehr reindurften.

aber prostition gab es vor und nach der revolution, wobei eben, wie gesagt, 1996 damit angefangen wurde, sie zu bekaempfen.
Prostitution heißt nich umsonst "das älteste Gewerbe".

Ich glaube aber, dass es zwischen den 1950ern und 1990ern gewaltige Unterschiede gab. In den 50ern war es die Mafia, die das ganze ziemlich professionell organisierte. Bordelle, Casions etc verschafften Havanna nicht umsonst den Ruf eines "Las Vegas der Karibik". Das waren höchst kriminelle Geldbeschaffungsmethoden in einer schillernden Stadt mit großer Einflussnahme auf Politik und Gesellschaft.

1990 waren es eher einige junge Damen, die versuchten ihr Geld ein bisschen aufzubessern und die ansonsten ziemlich unorganisiert und damit auch ungefährlich waren. (Jetzt mal übertrieben dargestellt).

Ich denke das sind schon zwei völlig unterschiedliche Spiearten mit völlig unterschiedlichem (auch Gewalt-)potential.

Grüße

cienfueguero
 

WilliCartagena

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Also vom Gesetz her ist Prostitution dort nicht erlaubt. Was auch dem wie du es nennst bekämpfen entspricht.
@Cheffe, es gibt kein einziges kubanisches gesetz, in dem das wort prostitution vorkommt (bitte, ich lasse mich natuerlich gerne eines besseren belehren). was verboten ist, das ist das so genannte asoziale verhalten. in den begriff kann man aber alles reinpacken, natuerlich auch "Anmachen" und sich prostituieren, alles eben.

noch 1990 oder so hat fidel mit einem gewissen stolz davon gesprochen, die kubanischen prostituierten seien aber solche "mit abitur" - womit er eben gerade voraussetzte, dass es selbstverstaendlich prostitution gab und diese auch erlaubt war.
 

WilliCartagena

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Bordelle, Casions etc verschafften Havanna nicht umsonst den Ruf eines "Las Vegas der Karibik".
Las Vegas der karibik. @Cien: exakt, das passt doch viel besser als bordell. die prostitution war doch nur ein kleiner teil des ganzen. mit gluecksspiel wurde mit sicherheit viel mehr geld verdient. aber wer natueerlich den Amis rufmaessig eines auswischen wollte, der sprach dann lieber von bordell der USA, so ein schwachsinn..



1990 waren es eher einige junge Damen, die versuchten ihr Geld ein bisschen aufzubessern und die ansonsten ziemlich unorganisiert und damit auch ungefährlich waren. (Jetzt mal übertrieben dargestellt).
wie kommst du ausgerechnet auf 1990?
 


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