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Vier Wochen nach Viñales

guajiro

Kuba, meine zweite Heimat
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Auf jeden Fall versucht er mit missionarischem Eifer zu agitieren, wobei immer mal Fakten ignoriert, angezweifelt oder verdreht werden. Hier versuchen @ElHombreBlanco und @Rey-ne nun als letztes? Mittel ihre eigene Ahnungslosigkeit zum Thema auch denen hier nachzusagen, die der Freiwilligenarbeit im sozialistischen Kuba positiv gegenüberstehen. Und das stimmt eben nicht.
 

Rey-ne

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Was ein blabla!
Weil Du dem "Ganzen positiv gegenüberstehst"; nur deswegen masst Du Dir an die Realität zu kennen!
Komplett verblendet kann ich da nur dazu sagen! Aber denk' dir nichts dabei; denn: Du bist nicht allein!
Fährst mit einem TUR zu 70€/Tag übers Land; nächtigst in CP's o.Ä. isst in Paladares o.Ä. kriegst Geschichten aufgetischt von Leuten die Dir nie ihr wahres Inneres zeigen würden (So einen gab's im Löschforum auch mal; kaum hatte ihn das wahre Leben drüben eingeholt ist er sang- und klanglos verschwunden und ward nie wieder gesehen!)
Aber lebe nur Deinen sozialistischen Traum; den's eh nie gab! Mir schnuppe; die Geschichte wird Einem von uns Beiden recht geben!
 
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guajiro

Kuba, meine zweite Heimat
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Meines Erachtens :) ist Freiwiligenarbeit durch ungelernte Westler, die ohne Transfer von Know-How stattfindet, für ein Entwicklungsland wenig hilfreich. (Generell, nicht bloß in Kuba). Einzig die gezahlten Gebühren fürs Mitarbeiten, machen diese Projekte wirtschaftlich rentabel. Für die Teilnehmer mag es eine Art Abenteuerurlaub sein, aber Feldarbeit, oder Bäume pflanzen können Einheimische auch ohne fremde Hilfe. Wers mag, solls tun, ich denke, bei den hier vorgestellten Projekten kann man zumindest keinen Schaden anrichten. Bei sozialen Projekten, vor allem wenn es um Kinder geht, ist solche ungelernte Freiwilligenarbeit schon kritischer zu beurteilen.
Wenn wir nur mal bei diesem Projekt mit dem Anbau von Obstbäumen bleiben, sehe ich durchaus einen möglichen Gewinn für die lokale Bevölkerung. Abgesehen von der Obsternte kann so ein Fruchtwald auch Anregung zum Nachmachen sein. Dass das durchaus nötig ist, wird niemand bestreiten, der mit offenen Augen durchs Land geht. Und ein Anschubsen in diese Richtung bringt vielleicht ähnliche Effekte wie beim Tourismus: Oh was, die Europäer finden das interessant hier? Dann muss ja was dran sein und wir machen das auch mal.
 

guajiro

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Schon wieder falsch, dein

Weil Du dem "Ganzen positiv gegenüberstehst" nur deswegen masst Du Dir an die Realität zu kennen!
Ich kenne Freiwilligenarbeit in Kuba, weil meine erster Aufenthalt dort eine Brigade war. Deshalb habe ich dieses interessante Projekt in Viñales auch verlinkt.
Du bist nicht allein!
Das stimmt, wenn du mal alle Beiträge zum Thema in Ruhe lesen würdest, könntest du es wissen.
Hast du eigentlich schon nachgefragt wegen der Kosten bei den interbrigadas? Oder war dein geschriebenes Interesse daran wieder nur
 

guajiro

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Oh, du hast noch was dazu geschrieben
Fährst mit einem TUR zu 70€/Tag übers Land; nächtigst in CP's o.Ä. isst in Paladares o.Ä. kriegst Geschichten aufgetischt von Leuten die Dir nie ihr wahres Inneres zeigen würden
Wie schon mal gesagt, du weisst nichts von meinem kubanischen Background. Ich hab z.B. noch nie ein Auto dort gemietet und bin trotzdem schon vom Cabo San Antonio bis zugegebenermaßen nicht ganz zum Punto Maisi gekommen. Warum versuchst du mich jetzt unglaubwürdig zu machen, weil du keine sachlichen Argumente hast oder glaubst du tatsächlich, nur du weisst Bescheid?
 

Guko

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Wenn wir nur mal bei diesem Projekt mit dem Anbau von Obstbäumen bleiben, sehe ich durchaus einen möglichen Gewinn für die lokale Bevölkerung. Abgesehen von der Obsternte kann so ein Fruchtwald auch Anregung zum Nachmachen sein. Dass das durchaus nötig ist, wird niemand bestreiten, der mit offenen Augen durchs Land geht. Und ein Anschubsen in diese Richtung bringt vielleicht ähnliche Effekte wie beim Tourismus: Oh was, die Europäer finden das interessant hier? Dann muss ja was dran sein und wir machen das auch mal.
Ich möchte dieses Projekt nicht schlecht machen. Vermutlich ist es eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Meine Kritik richtet sich allgemein gegen Freiwilligenarbeit von Menschen, die keinerlei Fachkenntnisse mitbringen und die in den Projekten nur beschäftigt werden, weil sie dafür bezahlen. Es geht weniger darum, Sinnvolles zu tun, sondern um ein Geschäftsmodell. Manchmal, besonders wenn Kinder involviert sind, richten solche Projekte mehr Schaden an, als dass sie nutzen. Man findet viele infos dazu, wenn man z.B. nach "Freiwilligenarbeit" + "Kritik" googelt:

etc...

Sinnvolle Entwicklungsarbeit sollte immer Wissen und Fachkenntnisse vermitteln, welche der lokalen Bevölkerung hilft, Projekte irgendwann ohne fremde Hilfe weiterzuführen. Das können Helfer ohne Qualifikation nicht leisten.
 

Rey-ne

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Super Antwort Guko!
Wie wäre wohl der CO2-Fußabdruck von Leuten die wegen des Einpflanzens von ein paar Obstbäumen extra rüberfliegen? Abgesehen davon, die Vorarbeiten von sowas (Setzlinge, Gerätschaften, Erde, Dünger, etc.) müssten ja eh die Kubaner erledigen! Ob's da noch einen Yuma braucht der das Teil in den Boden steckt und danach giesst? Der noch dazu hierzulande möglicherweise aus einer Grossstadt kommt und den K. das Landleben erklären soll.

Ist halt wie in Einem der obigen Links beschrieben; solche Camps werden zum Generieren von Geld veranstaltet; hauptsächlich für Menschen
mit Helfersyndrom! (Mir fallen da wieder die Norweger in Caimito ein, die sie in der prallen Nachmittagssonne für irgendwelche Arbeiten auf einen Acker geschickt haben!) Einfach so, ohne spezielle Kenntnisse um dortige Probleme anpacken zu können = für die Katz'!
Sonst eine Win-Win Situation für alle Beteiligten!
 
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guajiro

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Wir haben damals unter Anleitung und nach den Planung der kubanischen Kolleg*innen gearbeitet. Das hat viele neue Erfahrungen auch für uns gebracht. Wie sie haben wir früh angefangen und eben nicht in der prallen Sonne gearbeitet. Oft ist es eher so, dass die Europäer in ihrer Arbeitswut mit Hinweis auf die Sonne gebremst werden müssen. Es war auch kein Geschäftsmodell des organisierenden Vereins zu erkennen, der Eigenbetrag für Flug, Vollpension und Exkursionen war angemessen. Wenn man die Unterstützung nach den Bedürfnissen der Einheimischen versucht zu gestalten, gibt es auch weniger Schwierigkeiten , dass die Projekte weiterlaufen. Das ist leider nicht immer der Fall, ich habe auch gesehen, dass mit gutem Willen hingebrachte Dinge dort nicht angenommen wurden.
 

guajiro

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Ok, du bemühst dich zwar- das muss man anerkennen - aber so richtig zufriedenstellend ist das alles nicht. Falls du wenigstens mal in den Projektlink gekuckt hast, könntest du wissen, dass die geplanten Gruppen nicht die ersten dort sind, also Vorarbeiten erledigt und Geräte mitgebracht worden sind. Wie es sich bei solchen Projekten grundsätzlich nicht um Eintagsfliegen handelt. Von welcher Erde und welchem Dünger redest du eigentlich? Und wie kommst du darauf, dass den Kubanern das Landleben erklärt werden soll und dann noch von einem Städter ohne Ahnung? Aber diese Mutmaßung vom Erklären ohne Ahnung beschreibt recht gut deine ganzen Kommentare hier zur Freiwilligenarbeit: mehr so
Auf keinen Fall aber
eine Win-Win Situation für alle Beteiligten!
 
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