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Gesucht Suche meinen leiblichen Vater, früher Vertragsarbeiter in der DDR (Radeberg, Sachsen)

Vanessa

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29 Juli 2026
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Ich habe vor Kurzem erfahren, dass Eufemio Pérez Rodríguez (27.06.1963 Las Tunas, Kuba) mein leiblicher Vater sind. Meine Familie besitzt noch alte Fotos und eine Postkarte vom Juni 1999.

Ich versuche herauszufinden, was aus ihm geworden ist. Er arbeitete bis ca. Oktober 1990 bei der IFA in Radeberg und musste dann Deutschland verlassen. Im Januar 1991 wurde ich dann geboren.

Für mich wäre es sehr wichtig, meine Wurzeln kennenzulernen und etwas über ihn und seine Familie zu erfahren.

Bitte, wenn Sie Eufemio Pérez Rodríguez oder seine Familie kennen, melden Sie sich bitte.
 
Hallo, willkommen im Forum. Hier konnte in ähnlichen Fällen schon geholfen werden. Weißt du denn, wo dein Vater auf Kuba gewohnt hat? War er bereits ausgebildet, als er nach Radeberg kam? Hast du Namen von Freunden von ihm? Hast du dich schon an die kubanische Botschaft in Berlin oder die deutsche Botschaft in Havanna gewandt? Oder an die Inhaber kubanischer Restaurants im Großraum Dresden? Nicht alle sind 1990 zurück. Vier Erfolg.
 
Hallo, Danke für die schnelle Antwort. Die Postkarte von 1999 ist aus Las Tunas. Dort steht eine Fax- und Telefonnummer drauf. Allerdings geht das Fax nicht durch, da die Nummer zu kurz ist :(


Eine Antwort aus Berlin steht noch aus. Das Stadtarchiv Radeberg und Bautzen (Kreisgebiet) haben leider keine Treffer.

Von meiner Familie weiß ich sicher, dass der 1990 zurück nach Kuba musste.

Viele Informationen habe ich leider nicht....
 
Facebookgruppe in Las Tunas suchen und um Hilfe bitten. Und wie gesagt, hör doch in den drei Dresdner Kuba-Restaurants um, wer 1990 hier geblieben ist.
 
Das mit den Restaurants probiere ich auf jeden Fall. Danke! Facebookgruppen gibt es leider so viele. Da ist es schwierig die richtige zu finden, aber ich bin dran.
 
Mit diesen Angaben sollte es möglich sein, Deinen Vater zu finden, ich möchte Dir also Mut machen. Die Kubaner sind grundsätzlich gut vernetzt und „chismoso“, also interessieren sich für Menschen (und für Klatsch und Tratsch, was hier helfen könnte …). Es sollte relativ leicht sein vor Ort in Las Tunas herum zu fragen (oder fragen zu lassen), wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der …, der in dieser Zeit in Radeberg bei IFA gearbeitet hat. War ja damals ein großer DDR-Automotive-Hersteller. Wird halt mühsame „Detektivarbeit“ erfordern. Problem dabei ist allerdings, dass der Name und die beiden Nachnamen extrem häufig vorkommen in Cuba (wie bei uns z.B. Thomas Meier/Müller/Schmidt/Schulze o.ä.) und dass Las Tunas ca. 200.000 Einwohner hat. Oder ganz wild und gefährlich, aber evtl. über Beziehungen und mit Propina einfach mal bei der Polizei oder beim Registro Civil („Einwohnermeldeamt“) nachfragen lassen … . Aber auch in Cuba gibt’s natürlich Datenschutzvorschriften, klar. Gutes Gelingen!
 
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