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Siguaney: Das Herz des kubanischen Zements

Wie darf man sich das vorstellen, dass die Drehrohröfen, Kühler, Silos und Verpackungsanlagen in der Tschechoslowakei produziert und dann per Schiff geliefert wurden?

Wenn man dem oben verlinkten Artikel folgt dann würde ich denken, ja so haben sie es gemacht. Der VEB ZAB hat es ja im Ausland auch nicht anders gemacht.
Meinst du nicht?
 
Weil wir jetzt Zementwerk-Experten haben: Unbestritten scheint ja zu sein, dass die CSSR das Werk in Siguaney mitaufgebaut bzw. die Technologie geliefert hat. Wie darf man sich das vorstellen, dass die Drehrohröfen, Kühler, Silos und Verpackungsanlagen in der Tschechoslowakei produziert und dann per Schiff geliefert wurden?

Also Silos sind nicht geliefert worden, sondern vor Ort aus Beton gegossen worden in Gleitbauweise. Waren aber sehr undicht am Anfang. Bei der Beschickung mit Zement wurde das Zementpulver mit Luft verwirbelt, damit es sich im Silo nicht verdichtet. Und so kam es, dass bei der Inbetriebnahme Staubfontänen aus allen Ritzen und Löchern der Silos drangen.
Quasi die Ausrüstungen, die nicht vor Ort gefertigt wurden, kamen per Schiff.
 
Zementwerk Karsdorf:

Befand sich in Deutschland und war ein wichtiger Zementproduzent, insbesondere in der DDR-Zeit.
Befindet sich immer noch dort, und produziert weiter.
Was soll ich von so einer ungenauen KI-Aussage halten?
Was die Zementfabrik von Nuevitas betrifft, war offensichtlich hier im Board niemand beim Aufbau dabei, der das wirklich wüßte.
 
schaut aber komplett anders aus als das Werk in Nuevitas
 
So sah Karsdorf 1956 aus, fast wie in Nuevitas
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