Das offizielle Kubaforum

Werde auch Du Teil der deutschsprachigen Kuba-Community. Die Anmeldung ist absolut kostenfrei und in wenigen Augenblicken abgeschlossen. Direkt danach bist Du in der Lage, eigene Themen zu erstellen oder auf bestehende zu antworten, sowie Dich mit anderen Mitgliedern zu verbinden.
Sei dabei. Wir freuen uns auf Dich!

Rubio: Es gibt per se kein Ölembargo gegen Kuba

Morgan

Kubakenner
Registriert
5 Apr. 2023
Beiträge
996
Punkte Reaktionen
382
Rubio: Es gibt per se kein Ölembargo gegen Kuba – El Universal, 05. Mai 2026
Der US-Außenminister betonte, die Krise auf der Insel sei auf die kubanische Regierung und nicht auf Washington zurückzuführen.

US-Außenminister Marco Rubio dementierte am Dienstag, dass sein Land ein Ölembargo gegen Kuba verhängt habe. Dies sei Teil der jüngsten Maßnahmen Washingtons die einen Regimewechsel auf der Insel erzwingen sollen.
"Was Kuba und das Ölembargo gegen Kuba betrifft: Es gibt kein Ölembargo gegen Kuba an sich“, erklärte Rubio vor der Presse im Weißen Haus. Stattdessen behauptete Rubio, ohne Beweise vorzulegen und im Widerspruch zu offiziellen Dokumenten, das karibische Land habe "früher kostenlos Öl von Venezuela erhalten“ und einen erheblichen Teil dieser vermeintlichen Spende auf dem internationalen Markt gegen Bargeld weiterverkauft. "Sie haben etwa 60 % dieses Öls abgezweigt und gegen Bargeld weiterverkauft. Es kam nicht einmal der Bevölkerung zugute“, sagte er. Er fügte hinzu: "Die einzige Blockade die es gegeben hat wurde von den Kubanern beschlossen.“ Dann korrigierte er sich und erklärte, die Entscheidung, die Öllieferungen nach Kuba zu stoppen sei aus Caracas gekommen. "Ich meine, die Venezolaner haben entschieden das wir ihnen kein kostenloses Öl mehr geben werden“, schloss er und schrieb damit das Eigentum an dem Rohöl des bolivarischen Landes den USA zu.
Zum Schluss bezeichnete er die kubanischen Behörden als "inkompetente Kommunisten“, die nicht wüssten wie sie das Land, dass er als "gescheiterten Staat“ bezeichnete, wieder aufbauen sollten. Er versprach, sich zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Thema zu befassen da es die Interessen Washingtons in der Region berühre. „Nur 145 Kilometer von unseren Küsten entfernt haben wir einen gescheiterten Staat, der außerdem noch freundlich gesinntes Gebiet einiger unserer Gegner ist. Daher ist dieser Status Quo inakzeptabel. Ich werde darüber sprechen, aber nicht heute“, schloss er.
Abkommen und Sanktionen
Die bilateralen Beziehungen zwischen Caracas und Havanna haben sich nach dem Amtsantritt von Hugo Chávez in Venezuela deutlich intensiviert. Seitdem haben die beiden Länder im Rahmen eines umfassenden Abkommens zahlreiche bilaterale Kooperationsabkommen in strategischen Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Sport, Energie und Telekommunikation geschlossen. Im Gegensatz zu Rubios Aussagen sieht das Abkommen vor, dass "die Republik Kuba im Rahmen ihrer Möglichkeiten Dienstleistungen sowie Technologien und Produkte zur Unterstützung des umfassenden wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungsprogramms der Bolivarischen Republik Venezuela bereitstellen wird […]. Diese Güter und Dienstleistungen werden jährlich in beiderseitiger Vereinbarung neu festgelegt wobei der Geldbetrag, die Spezifikationen, die Bestimmungen und die Liefermethoden spezifiziert werden […]. Die Bezahlung erfolgt durch die Bolivarische Republik Venezuela zum Gegenwert am Weltmarktpreis in Öl und Ölderivaten.“ […]

 
was für eine gequirlte Ka.... der von sich gibt ...
Der hat schon immer gelogen wenn er das Maul aufgemacht hat.
Selbst über seine eigene Familiengeschichte hat er Lügen verbreitet.
Also warum soll er gerade jetzt, wo er sich doch kurz vor dem "Ziel" wähnt, damit aufhören?
 
Kuba-USA: Kohärenz versus Zynismus – La Jornada, 15. Mai 2026

US-Außenminister Marco Rubio erklärte am Mittwoch, Kubas wirtschaftliche Probleme seien auf die Unfähigkeit seiner Regierungsvertreter zurückzuführen und darauf, dass "der Reichtum in Kuba von einem Unternehmen kontrolliert wird das Militärgenerälen gehört, die das gesamte Geld für sich behalten“. Abgesehen davon, dass er für diese Behauptungen keinerlei Beweise vorlegte, sind sie schlichtweg absurd: zu behaupten, die Militärregierung sei gleichbedeutend mit dem Eigentum der Befehlshaber an dem Unternehmen, ist dasselbe, als würde man einen Manager mit dem Eigentümer eines Unternehmens gleichsetzen. Rubio, selbst Nachkomme kubanischer Eltern und einer der eifrigsten Befürworter destabilisierender Einmischung in die Angelegenheiten der Insel in Washington, lügt schamlos über alles, was mit Havanna zu tun hat: vor kurzem versicherte er, dass die Vereinigten Staaten kubanische Öleinkäufe in keiner Weise behindern, trotz der intensiven Berichterstattung des Weißen Hauses über die Schikanen gegen Schiffe, die versuchten, die akute Energiekrise zu lindern.
(…)
Auffällig ist der Kontrast zwischen Rubios Sadismus und Verlogenheit, und der Bereitschaft der Regierung unter Miguel Díaz-Canel, den Leiter einer Organisation zu empfangen, die seit mehr als 60 Jahren Sabotageakte, Terroranschläge, subversive Operationen, Desinformation und zahlreiche Attentatsversuche gegen das kubanische Volk und seine Führer verübt.
Auch der Widerspruch des Trumpismus wird offenbart, der mit der einen Hand die Behörden der Insel vernichten will – selbst wenn dies bedeutet, einen Großteil der Bevölkerung auszuhungern – und mit der anderen ihre Legitimität anerkennt, indem er hochrangige Gespräche mit ihnen aufnimmt.
Angesichts der Barbarei des Imperiums und des überholten Anti-Castrismus aus Miami zeigt Kuba die Konsequenz eines Landes, das für niemanden eine Bedrohung darstellt und auch kein Auslöser von Konflikten ist, sondern sich mit ganzer Kraft darum bemüht, mit seinen Angreifern zu einer Einigung zu gelangen ohne dabei seine Souveränität und Würde aufzugeben.
Es erscheint unwahrscheinlich, dass die Vertreter des Trumpismus die Standhaftigkeit des kubanischen Volkes verstehen oder elementare Prinzipien wie das Selbstbestimmungsrecht der Völker respektieren, doch bleibt zu hoffen, dass die laufenden Gespräche ihnen klar machen, dass sie ihre Ziele nicht erreichen werden, ganz gleich, wie viel Leid sie auf diesem Weg verursachen.

 
die Standhaftigkeit des kubanischen Volkes
Da verwechselt wieder einer das Volk mit den idiotischen sturen Eseln an der Spitze.
das Selbstbestimmungsrecht der Völker
... kam den Kubanern 1959 abhanden.
ganz gleich, wie viel Leid sie auf diesem Weg verursachen.
Sie = die alten Esel an der Spitze, denen nur der Machterhalt zählt, während das Volk vor die Hunde geht.
 
Und stellt sich damit aus Ideologie einfach mal gegen alle seriösen historischen Betrachtungen. Ganz auf Linie mit den Umdeutungsversuchen von Trump zur Geschichte, aber der möchte ja laut @steinlaurel nur Gutes für Kuba und die Menschen dort bringen.
 
Mein Gott Walter!
Wenn das Ganze nicht so ernst wäre; man müsste direkt darüber lachen! Ein ewiges Palaver über: Was war; könnte '59 gewesen sein; was garantiert passieren wird wenn die "Pöhsen Kapitalisten" an die Macht kämen; usw. Erinnert mich an die stundenlagen Reden von F.C. vor Ewigkeiten im TV! Endloses Rumgeeiere ohne wirkliche konstruktive Veränderungen!
Nachdem das unter dieser "Regierung" genauso weitergeht .....wird sich da aus freien Stücken NIE etwas ändern.....deshalb....
 
Zurück
Oben