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Milchpulver aus Mexiko für den Osten Kubas

Morgan

Kubakenner
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Milchpulver aus Mexiko als Spende für den Osten Kubas - 09. März 2026

Etwa 66 Tonnen Milchpulver aus einer Solidaritätsspende Mexikos wurden mit drei Lastwagen in den Osten Kubas transportiert, um dort an Kinder und Schwangere verteilt zu werden die laut einer offiziellen Erhebung normalerweise dieses Produkt erhalten.
Der Transport in die Provinzen Santiago de Cuba und Granma heute und nach Guantánamo und Isla de la Juventud am Dienstag entspricht der zweiten Spende der mexikanischen Regierung in Höhe von 270 Tonnen, erklärte Daiana Matech Vilá, erste Vizepräsidentin der Unternehmensgruppe der Agrar- und Lebensmittelindustrie, gegenüber der Presse. Die Expertin berichtete, dass Pinar del Río, Artemisa, Havanna und Holguín die Lieferung bereits erhalten hätten und dass der Transport innerhalb des gesamten Staatsgebiets am Donnerstag abgeschlossen sein sollte, nachdem das Land unter schwierigen Umständen Anstrengungen unternommen habe um den Treibstoff für den Transport der wertvollen Fracht sicherzustellen. Sie stellte klar, dass die Milch zwar in diesen Orten gelagert werde, die Verteilung in den Lagerhäusern jedoch vom Ministerium für Binnenhandel übernommen werde. Iván Lolo Milanés, Leiter der Milchgruppe dieses Unternehmenskonzerns, teilte mit das dieses Milchpulver in 25-Kilogramm-Säcken verpackt ist, kostenlos in den Lagerhäusern verteilt wird und für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren und Schwangere bestimmt ist. Dieses Mal wird das Produkt nicht an Personen über 65 Jahren verteilt.
Der Manager erklärte, dass die Provinzen Mayabeque, Cienfuegos, Sancti Spíritus, Camagüey und Las Tunas keine Spende erhalten werden da sie an das Programm zur Verteilung von Flüssigmilch gebunden sind, sei es durch die direkte Verbindung zu landwirtschaftlichen Erzeugern oder zu Molkereiunternehmen.
Dayadna Fernández, stellvertretende Direktorin des Molkereikonzerns in Havanna erklärte, dass diese Spende nichts mit der Verteilung von einem Kilogramm Milchpulver im Februar zu tun habe das vom Ministerium für Lebensmittelindustrie von kleinen und mittleren Unternehmen (Mipymes) erworben wurde, um den Bedarf der Kinder zu decken die laut Volkszählung diese Hilfe erhalten.
Havanna wird mit 884 Vertriebswegen das Produkt für 12.745 Kinder im Alter von einem bis zwei Jahren und für 89.552 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren anbieten. Für Antonio La Rosa, Direktor der Logistikabteilung des Agrar- und Lebensmittelkonzerns, ist dies eine schwierige Aufgabe, da zunächst die Spende vom Hafen zu den Lagern des Unternehmens im Milchkomplex von Havanna transportiert und dann in versiegelten und bewachten Containern zum endgültigen Bestimmungsort in jeder kubanischen Provinz gebracht werden muss. Der Transport der ersten Spende, die mit 277 Tonnen eintraf, wurde erfolgreich abgeschlossen.

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Holguín beginnt mit der Verteilung von Milchpulver, das von Mexiko gespendet wurde - 09. März 2026
Die humanitäre Hilfe, die in Kuba verteilt wird, ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung der mexikanischen Regierung, der Zivilgesellschaft und der Unterstützung durch Mexiko-Stadt, das kürzlich mehr als tausend Tonnen Grundnahrungsmittel, darunter Bohnen und Milch, aus Veracruz verschickt hat.

Die Provinz Holguín begann am Montag, dem 9. März, mit der Auslieferung einer Lieferung Magermilchpulver aus Mexiko. Miguel Justiz, Direktor der Molkerei Holguín, bestätigte die Ankunft von mehr als 27 Tonnen dieses Produkts die Teil einer Solidaritätslieferung von 270 Tonnen sind die das Land zugunsten vorrangiger sozialer Gruppen erhalten hat.
Das Verteilungsschema sieht die Lieferung von einem Kilogramm des Produkts für jedes Kind im Alter von einem bis zwei Jahren und von zwei bis sechs Jahren vor. Die Transportlogistik wurde so konzipiert, dass sie die 14 Gemeinden der Provinz über einen Zeitraum von zehn Tagen abdeckt, wobei die entlegensten Gebiete Vorrang haben.
Angesichts der Treibstoffknappheit mit der das Land aufgrund der US-Blockade konfrontiert ist wurde ein einziges Fahrzeug für den Transport in die östlichen Gebiete wie Moa, Sagua de Tánamo, Mayarí, Frank País und Cueto bereitgestellt. Für die übrigen Gebiete werden laut Justiz Valle ein oder zwei Fahrzeuge eingesetzt und für Holguín wurden vier Elektro-Dreiräder zur Verfügung gestellt.
Diese humanitäre Hilfe ist das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung der mexikanischen Regierung, der Zivilgesellschaft und der Unterstützung durch Mexiko-Stadt, das kürzlich mehr als tausend Tonnen Grundnahrungsmittel, darunter Bohnen und Milch, mit den Schiffen ARM Papaloapan und ARM Huasteco aus Veracruz verschickt hat.
Diese Geste unterstreicht, wie die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, mehrfach betont hat, die historische Tradition der Solidarität Mexikos mit lateinamerikanischen Ländern, die sich in Notsituationen befinden oder mit externen Einschränkungen bei der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln konfrontiert sind.
Am 5. März versicherte der kubanische Botschafter in Mexiko, Eugenio Martínez Enríquez, dass die Verwaltung der Ressourcen transparent erfolgt und Kinder, Schwangere und ältere Menschen Vorrang haben.
Der Diplomat dementierte Berichte über den angeblichen Verkauf dieser Spenden für Devisen in Geschäften und stellte klar das die mexikanischen Produkte in diesen Geschäften aus legitimen Handelsimporten kubanischer Unternehmen im Jahr 2025 stammen und nicht aus der gesendeten humanitären Hilfe. "Auf keinen Fall werden die Solidarität des mexikanischen Brudervolkes und der dankbare Empfang durch das kubanische Volk durch die Verleumdungen der Medien getrübt, die sich mitschuldig machen an dem Verbrechen, das die Blockade der Vereinigten Staaten gegen das kubanische Volk darstellt“, heißt es in einem Beitrag des kubanischen Beamten auf seinem offiziellen Facebook-Account. Martínez fügte hinzu, das "die neuen unmenschlichen Maßnahmen der US-Regierung in den letzten Monaten Kuba von Brennstoffen abgeschnitten haben, was sich aufgrund der Absichten der Einmischung, Destabilisierung und Dominanz auf die Produktionskapazität, die Grundversorgung und die Lebensgrundlagen ausgewirkt hat“.

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Auch wenn es bei den Bedürftigen ankommt, dürfte vieles weiterverkauft werden.
War schon zu besseren Zeiten so, das Mütter das Milchpulver, welches sie für ihre Kinder bekommen haben, weiterverkauften.
 
Sheinbaum stellt klar, dass Kuba die humanitäre Hilfe Mexikos nicht verkauft

Die Präsidentin Claudia Sheinbaum widersprach dem Fernsehsender TV Azteca, der sich im Besitz von Ricardo Salinas Pliego befindet und behauptet hatte, Kuba verkaufe die von Mexiko gesendete humanitäre Hilfe an seine Einwohner.
Während ihrer morgendlichen Pressekonferenz bedankte sich Sheinbaum für die Worte die der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel an Mexiko gerichtet hatte, um sich für die geleistete humanitäre Hilfe zu bedanken. In diesem Zusammenhang wies die Präsidentin, ohne den Namen zu nennen, TV Azteca dafür zurecht, in dieser Angelegenheit gelogen zu haben.
"Das ist wichtig, weil einer der Fernsehsender behauptete, die kubanische Regierung verkaufe die aus Mexiko eintreffende humanitäre Hilfe, was absolut falsch ist“, erklärte sie.
Die Regierungschefin versicherte, dass es zahlreiche Bilder von der direkten Verteilung der humanitären Hilfe an das kubanische Volk gebe, das Mexiko sehr dankbar sei.
Diese Berichte des Fernsehsenders des rechtsextremen Salinas Pliego wurden letzte Woche auch vom kubanischen Botschafter in Mexiko widerlegt, der unmissverständlich darauf hinwies, dass das Medium aus ideologischen Interessen lüge und Fehlinformationen verbreite.
"Anstatt zu informieren, ist die Berichterstattung über Nachrichten und Ereignisse an politische Ziele geknüpft. Um dieses Muster zu untermauern verbreitet dieses Medium Lügen und Falschinformationen“ erklärte Martínez Enríquez in Bezug auf den Fernsehsender von Ricardo Salinas Pliego.

https://polemon.mx/sheinbaum-aclara-que-cuba-no-vende-la-ayuda-humanitaria-de-mexico/
 
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