Küstenstrasse nach Santiago de Cuba

Dieses Thema im Forum "Individual- und Rundreisen" wurde erstellt von Tobel, 26 Jan. 2016.

  1. Tobel

    Tobel Neuer Nutzer

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    26 Jan. 2016
    Wir möchten im Februar mit einem Mietauto von Manzanillo über Pilón der Küstenstrasse entlang nach Santiago de Cuba fahren. Ich habe gelesen, dass diese Strasse durch einen Hurrikan vor ein paar Jahren stark beschädigt wurde. Hat jemand in letzter Zeit diese Strasse befahren? Ist sie für einen normalen PW befahrbar. Wir wollen uns Zeit nehmen und Schlaglöcher macht uns nichts aus doch wir wollen nicht stecken bleiben.
    Vielen Dank für jede Erfahrung
     
  2. Maja

    Maja Neuer Nutzer

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    27 Jan. 2016
    Wir sind sie im Dezember gefahren und von Santiago aus ist sie ca. 100km sehr gut und wunderschön. Ab dann geht es leider stetig abwärts und damit meine ich nicht nur den Straßenbelag und die Schlaglöcher sondern auch eingestürzte Brücken die bedenklich aussehen aber noch einseitig befahrbar sind und stark unterspülte Straßen.
    Wir haben mit unserem Audi für ca. 360km an diesem Tag ca. 10 Stunden gebraucht ... vielmehr muss man dazu nicht sagen. ;-) Abenteuer? Definitiv!

    Wir erzählen viel davon und im Nachhinein bereuen wir es nicht aber es hat uns an dem Tag Nerven gekostet.
     
  3. Neugierig

    Neugierig Bekannter Nutzer

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    1 Okt. 2014
    Wie war die Straßenführung im Bereich des eingestürzten Tunnels?Im März 2015 war da keine Straße mehr.Haben den Wagen durch ein
    Geröllfeld über den Berg geschoben.
     
  4. Tobel

    Tobel Neuer Nutzer

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    26 Jan. 2016
    Hallo Maja, herzlichen Dank für deine Antwort. Was kannst du zur Antwort von Neugierig sagen? Hatte es im Dezember auch noch Stellen "ohne Strasse" wo man den Wagen über den Berg schieben musste? Die Antwort von "Neugierig" tönt ja einiges mühsamer als deine Antwort. So nach deinen Aussagen würde ich fahren.......mit dem von Neugierig wieder eher nicht. Kannst du mir noch etwas dazu sagen.
    Danke Tobel
     
  5. Thom

    Thom Neuer Nutzer

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    29 Jan. 2016
    Hallo Tobel,
    wir sind diese Strecke von Manzanillo aus über Pilón nach Santiago am 19.12.15 gefahren. Da wir uns zu lange in Bayámo und Manzanillo aufhielten, sind wir quasi in die Dunkelheit / Nacht gefahren ... und das bei stürmischem Regenwetter.
    Ja, es war ein Abenteuer. Wie schon Maja geschildert hat, Straßen tlw. ohne Belag, unterspülte und tlw. eingebrochene Straße, Steine und kleinere Felsbrocken auf der Straße, eine eingeknickte Brücke, aber langsam befahrbar ... Tiere, Kutschen, wenige Fahrzeuge, aber ohne Beleuchtung ...
    ein eingestürztes Tunnel gab es nicht ... zur Beruhigung ;-) ...
    Alles in allem wirklich ein Abenteuer ... aber bitte auf eigene Gefahr ... die ersten 120 Küsten-km von Pilón aus bis Uvero / Chivirico: ca. 3,5 Std. Abenteuer pur ... die restlichen 100km bis Santiago gute Straßenverhältnisse ca. 1,5 Std.
    Wir würden diese Strecke wieder fahren ... bei Tag !! ;-)
    Viel Spaß und viel Glück ... LG Thom
     
  6. Thom

    Thom Neuer Nutzer

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    29 Jan. 2016
    PS.: .. wir hatten einen kleinen KIA ... und sind OHNE Blessuren durchgekommen, Gott sei Dank ... Du fährst halt tlw. Schritttempo. Vlt. kannst Du berichten, wenn Ihr zurück seid !?!?
     
  7. Neugierig

    Neugierig Bekannter Nutzer

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    1 Okt. 2014
    Prima,vielen Dank für den Straßenzustandsbericht.Wir werden im März dann ein zweites mal diese Route wählen.
    Ein paar Eindrücke von 03/2015:
     

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  8. Neugierig

    Neugierig Bekannter Nutzer

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    1 Okt. 2014
    Es geht weiter:
     

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  9. Neugierig

    Neugierig Bekannter Nutzer

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    1 Okt. 2014
    Runter ging ganz gut:
     

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  10. Maja

    Maja Neuer Nutzer

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    27 Jan. 2016
    Wir hatten auch keine eingestürzten Tunnel, nur andere sehr abenteuerliche Begegnungen. Zu dem Zeitpunkt unserer Reise waren drei Brücken wie schon erwähnt befahrbar aber sehr abenteuerlich. Mit Schritttempo ist es zu schaffen aber auch wir sind einige Stunden noch im dunkeln gefahren bei strömendem Regen um irgendwann dann doch noch in unserer Unterkunft anzukommen. Wir würden sie wieder fahren aber man braucht glaub ich einfach auch ein wenig Glück das es das Fahrzeug durchhält ohne Platten usw. ;-) Empfang hatten wir nämlich zum teil überhaupt keinen mehr auf dieser Strecke und Kubaner die man unterwegs trifft werden teilweise auch sehr selten. ;-)
     

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