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Kuba öffnet Reisfelder für Vietnam

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Was haben die Vietnamesen denn 2012 in La Coloma gemacht?

nach diesem Schweitzer Agentur-Bericht aus www.kubareisen.ch
wurde gemeinsam experimentiert...

2011 hatten Kuba und Vietnam das Programm zum Technologietransfer abgeschlossen, welches zunächst bis 2015 dauert,
die Reisernte soll dort um 14 % jährlich steigen. :D

So wurden bei La Coloma für diesen Zweck 100 Hektar Land vorbereitet.
Dort wird auf einer Forschungsstation mit 13 Vietnam- Reissorten experimentiert.
Im Projekt 2011 wurde ein Ertrag von 4,7 T / ha erzielt, für 2012 waren 5,5 Tonnen pro Hektar geplant.

schreibt
Das Projekt 2025 konzentriert sich auf Hybridsaatgut aus Vietnam
 
Insgesamt soll also in Kuba auf 15000 Hektar Reis ausgesät werden. Kannst du den konkreten Text zu 2014 nochmal verlinken, ich weiß nicht, wie ich ihn auf kubareisen.ch finden soll.
 
@ guajiro
 
Hybridsaatgut aus Vietnam
Also ständige Abhängigkeit vom Lieferanten, da aus der Ernte kein neues Saatgut gewonnen werden kann.


Ein großer Nachteil für die Landwirtschaft ist die Tatsache, dass Hybridsaatgut nicht vom Landwirt selbst weiter vermehrt werden kann, weil durch die Kreuzung zweier unterschiedlicher Inzuchtlinien nur noch ein genetisches Durcheinander weitergegeben wird. Die Nachkommen der Hybriden sind ein bunt gemischter Haufen Pflanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften und zeigen eine verminderte Leistung – Saatgut muss also für jede Saison neu gekauft werden.
 
@ guajiro
Danke. Von La Coloma steht dort allerdings auch nichts.
Also ständige Abhängigkeit vom Lieferanten, da aus der Ernte kein neues Saatgut gewonnen werden kann.
Da wird bei den genannten positiv verlaufenen Tests mit 13 Sorten wohl vor allem der in der von dir verlinkten Übersicht von Vor- und Nachteilen von Hybridsaatgut beschriebene höhere Ertrag ausschlaggebend gewesen sein. Macht ja auch wirtschaftlich Sinn, Saatgut anstelle des fertigen Produkts zu importieren. Wobei niemand hier die genauen Bedingungen dieser Zusammenarbeit kennt und Kuba in der Biotechnologie nicht ganz unbedarft ist.
 
Das nützt herzlich wenig
Was nützt es eigentlich sich den Kopf über mögliche Szenarien zu zerbrechen, wenn über die Ausgangslage kaum etwas Konkretes bekannt ist? Ich zumindest weiß auch nach dem Lesen der hier verlinkten Texte nichts über eine Vereinbarung zum Bezug von Saatgut. Und finde es müßig, wie du hier auf der Suche nach dem Haken an der Sache immer wieder nur spekulierst und wasche jetzt lieber ab.
 
Was haben die Vietnamesen denn 2012 in La Coloma gemacht? Hab bei Google gerade nur gelesen, dass in der Nähe 2019 mit chinesischen Mitteln eine Trocknungsanlage gebaut wurde, die sechste in der Provinz.
Ja zur Zeit noch eine weitere Landebahn

mapa Pinar Coloma Airport.JPG
Was genau die Vietnamesen 2012 in La Coloma gemacht haben , weiss ich nicht. Ich stiess auf diesen Ort bei einer US-TV-Sendung
in der von„Lacaloma... Vietnamesen und versuchsanbau Reis" gesprochen wurde, tippte es in Google ein --Meinen sie : „La Caloma Cuba ??“
Ich denke, dass da - bis heute- was dran ist... ist ja ein 7000 Ew-Ort mit zig Wohnblöcken , wobei viele mich an den SdC Distrito oder Marti erinnern

LaColoma-LaGuapa.JPG



LaColoma-LaGuapa-map.JPG
 
La Coloma ist mir vor allem als Ort mit größerem Fischereihafen bekannt. Die Gegend wurde von den letzten Hurrikans stark betroffen. Ich war in der Nähe mal an einem Strand mit unter Wasser wachsenden Schlingpflanzen, der Schlamm wurde als medizinisch nutzbar beschrieben. In Los Palacios gibt es meiner Erinnerung nach an der Carretera Central eine größere Reismühle.
 
zugegeben : ich persönlich war nie in la Coloma . zwar in der SichtNähe auf hoher See mit einem Meeresfrüchte-FischKutter , auf dem der Sohn meiner Partnerin von der Isla Juventud -Hafenmole Nueva Gerona arbeite und ich 3 Tage mitdurfte.
Aber der Ort hatte mein Interesse geweckt aus mehreren Gründen :
la Coloma - eigener Flughafen - etliche Vietnamesen dort untergebracht - Versuchsanlage für Reispflanzen - Fisch Meeresgurken und Langustenverarbeitung

Dort etwas im Hinterland startete das erste Projekt mit VietnamReisSämlingen.

Wohnraum scheint dort genug vorhanden...02DISCOVER the HIDDEN CHARM of LA COLOM-all2.JPG
Seegurken zu essen - scheint mir in Cuba nicht der Hit --ich lese : getrocknet tiefgefroren reissen sich Asiaten darum.Empfohlen wird : zweimal 30 Minuten kochen um ein spezielles Gift zu neutralisieren

Was die Kubaner von den Vietnamesen ergattern wollen, sind die neuen Trockenanbau Hybridsamen (da dieser Reis 4 Mon braucht -wären 3 Ernten jährlich möglich) , an die sie nicht rankommen -in Embargo-Ländern sind die entwickelt worden - ergo kriegen die die legal nicht.
Während Vietnam Erträge von 8 Tonnen Reis pro Hektar erzielt , erzielten die Palacio Pinarenos maximal 1,7 Tonnen.
Beide Staaten -Vietnam und Kuba erhalten Entwicklungshilfe. Kuba erhielt Entwicklungshilfe von 499,7Mio.
alleine davon liese sich der GESAMTE Reisbedarf 7 mal decken.--ohne dass sie selbst ein einziges Körnchen anbauen

KubaReisbedarf 700.000T x 100€ /Tonne sind -70 Mio € ergo 1/ 7-tel der erhaltenen Entwicklungshilfe von 499,7Mio.

Wie hat Vietnam bisher zur Reisversorgung Kubas beigetragen? Vietnam hat Kuba von 2018 bis 2024 - 68.000 Tonnen Reis geschenkt.

Japan hat Kuba einen Multi Millionen -Fuhrpark Mähdrescher Traktoren usw geschenkt
00EmpresaAgroColomaPinarVietReisSämlinge.JPG
vor 4 Jahren die Japan Schenkung Übergabe:
60 ReisanbauGeräte-Japan gespendet Juni2020all.JPG

und China 400TonnenReisSpendeChina-April2024.JPG



20000TonnenReisSpendeChina-April2024o.JPG
 
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