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Internet in Kuba: Der Daumen auf der Leitung

Dieses Thema im Forum "Kuba Nachrichten" wurde erstellt von Kuba-News, 26 Juni 2013.

  1. Kuba-News

    Kuba-News Kuba, meine zweite Heimat

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    30 Juni 2011
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    Internet in Kuba: Der Daumen auf der Leitung
    [SIZE=-1]Spiegel Online[/SIZE]
    [SIZE=-1]In Kuba kann in 118 neuen Internet-Sälen gesurft werden. Die Resonanz ist verhalten, berichtet das staatliche Telekom-Unternehmen Etecsa. Erst Ende 2014 sollen private Anschlüsse eingerichtet werden. "Ohne schnelle Internetzugänge verlieren wir ...[/SIZE]

    [SIZE=-1]und weitere[/SIZE]
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    Zum Original Artikel
     
  2. guajiro

    guajiro Erfahrener Nutzer

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    20 Nov. 2011
    Der agil koordinierende Pastor Garcia und der für die westlichen Zeitungen schreibende Journalist Garcia brauchen sich doch nicht zu beklagen, für beide ist das Internet billiger und schneller geworden in den neuen Zugangspunkten und sicherlich auch bezahlbar, da sie doch wohl nicht mit dem Durchschnittslohn auskommen müssen.
    Da gibt es nun dieses Kabel, was augenscheinlich doch zu Verbesserungen geführt hat. Das allein wäre natürlich keine Spiegel-Meldung wert und wird prompt mit dem Vergleich zu einem imaginären "internationalen Standard" schlechtgeredet.
    Wieviele Menschen haben denn weltweit so schnelles Internet zuhause wie wir hier in Deutschland? Ich kenne dazu keine Statistiken, aber ich glaube nicht, dass Kuba mit den Zugangsmöglichkeiten in öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Betrieben etc so schlecht dasteht.
     
  3. Zita

    Zita Moderatorin

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    28 Dez. 2011
    Du darfst allerdings dabei nicht vergessen, dass es an Schulen etc. keinen Zugang zum Internet sondern nur zum Intranet gibt. Und auch die öffentlichen Zugangsstellen sind für Kubaner eigentlich gar nicht zugänglich und erst recht nicht bezahlbar. Kuba gilt allgemein als eines der internetfeindlichsten Länder...gab hier im Forum schon einige Artikel dazu. Und ich denke jeder der Bekannte, Freunde, Familie oder einen Partner auf Kuba hat weiß wie bescheiden die Internetsituation vor Ort ist. E-Mails kommen nicht immer an und sind auch auf ihre Größe beschränkt. Man kann also nie größere Datein versenden. Skype und andere Internettelefonien funktionieren nicht auf Grund des zu langsamen Internets. Naja und sind wir mal ehrlich kein normaler Kubaner kann sich einen Internetzugang leisten...und wenn doch surft er so, wie wir in den 90ern :)
    So sehr ich das Land mag und es mich auch im Urlaub nicht stört mal kein Internet zu haben aber auf Dauer??? Kann da den Ärger der Kubaner gut verstehen.
     
  4. guajiro

    guajiro Erfahrener Nutzer

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    20 Nov. 2011
    Wir sind eben unseren Standard gewöhnt, mal eben grosse Dateien runterzuladen skype usw. In Kuba sind die technischen Voraussetzungen dazu noch? nicht vorhanden, aber man arbeitet scheinbar dran.
    Ich fände es auch toll, wenn jeder zuhause einen DSL-Anschluss hat, nur gehört Kuba nunmal zu den armen Ländern dieser Erde. Und die Vergleiche mit uns hier im reichen Europa wie in dem Artikel sind unfair. Von dem gleichen Autor gibt es übrigens hier noch einen etwas ausführlicheren Text dazu.
    So wie ich es verstehe, sind die neuen Plätze nun auch offiziell für alle offen, die bezahlen können. Bisher hat dann zum Beispiel ein Tourist die Karte gekauft, mit dem der Kubaner dann ins Netz ging.
    Daneben gibt es auch noch öffentliche Computerplätze, wo man nur emails schreiben kann. Ich weiss nicht, ob und wieviel man dafür bezahlen muss, den ständigen Schlangen davor nach zu urteilen, ist es aber auch für junge Menschen erschwinglich. Anhänge kann man wohl nicht verschicken, von den Telepunto-Computern aber schon.
    Ich bin nicht sicher, ob es in den Betrieben usw. nur Intranet gibt, man kann z.B. auch auf yahoo-mailaccounts zugreifen.
     
  5. Don Arnulfo

    Don Arnulfo Kuba, meine zweite Heimat

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    23 Juni 2011
    andere haben Ohren IN der Leitung :)
     
  6. guajiro

    guajiro Erfahrener Nutzer

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    20 Nov. 2011
    Aber richtig mittendrin statt nur dabei :(
    Und es wird ja scheinbar weitergemacht, da kann noch so viel ans Licht kommen. Wir Internetnutzer machen es den Überwachungsbehörden ja aber auch relativ leicht, indem nicht wie früher der Brief zugeklebt, sondern alles unverschlüsselt durchs Netz geschickt oder gleich in "sozialen Netzwerken" veröffentlicht wird.
     

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