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Ein "Freund" aus Kuba

CarpeDiem

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Erheiternd zu lesen, Ihr seid nicht allein ;-)


Salu2 CarpeDiem
(der über solche Internet-Bekanntschaften eher schmunzelt, erst recht in der hier von @schneeglöckchen beschriebenen Eskalation - da dürfte die „Trefferquote“ eher gering sein, dass daraus eine längere schönere Beziehung daraus entsteht …)
 

guajiro

Kuba, meine zweite Heimat
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Unterhaltsamer Thread, auch dass man trotz unterschiedlicher Meinung irgendwie galant miteinander umgeht. Und quisiero schreibt schon 2012 von Querdenkern
 

Guko

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Dass es Beziehungen aus finanziellen Gründen gibt, ist uns klar, manche gehen sogar „trotzdem“ gut und ebenso finden sich überall und auch im eigenen Land „Betrüger“ und gutgläubige Menschen, die auf eine Mitleidsmasche hereinfallen.
[...]
Schlimm genug, aus menschlichem Mitgefühl und Hilfsbereitschaft finanzielle Verluste zu erleiden (das nennt man dann „Lehrgeld zahlen“),
aber am schlimmsten finde ich die „Liebesmasche“, die mit Zuneigung, emotionalen Bedürfnissen und Zukunftshoffnungen einer Person spielt.
Ich finde es grundsätzlich nicht verurteilenswert, wenn Beziehungen aus materiellen Gründen eingegangen werden, solange beide dies bewußt tun und beide damit einverstanden sind. In Kuba (und anderen Lateinamerikanischen Ländern) gehören solche Beziehungen zum gesellschaftlichen Alltag. Man spielt Liebe, Gefühle, Eifersucht, man profitiert von einander, jeder weiß woran er/sie ist und wo die Grenzen sind. Man schaue sich die einschlägigen Telenovelas an, das hilft beim Verständnis. ;)

Nun kommen Westler mit einer westlichen Sozialisation nach Kuba, die wenig geeignet ist, diese Telenovela zu durchschauen, d.h., sie investieren reale Gefühle, Liebe, Hoffnungen in ein Spiel, welches sie für echt halten. Und damit beginnt das Drama...
 
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Ich finde es grundsätzlich nicht verurteilenswert, wenn Beziehungen aus materiellen Gründen eingegangen werden, solange beide dies bewußt tun und beide damit einverstanden sind.
Ich bin da völlig deiner Meinung: alles ok, solange es beide bewusst tun und einverstanden sind. Aber wo materiell nichts zu holen ist, erübrigt sich das Thema sowieso, allerdings wird man auch vorsichtig bei diversen „Bitten um Hilfe“, die zwar nicht mit finanziellen Mitteln zu tun haben, aber auch nicht nach einer uneigennützigen Bekanntschaft aussehen.

Deshalb ging es mir/uns ja um die Frage, ob diese „Schauspielerei“ eher typisch ist (was sich dank eurer Erklärungen bestätigt). Schließlich will man einem neuen Bekannten nicht von vornherein etwas unterstellen, aber die Alarmglocken waren schon richtig.
Also südamerikanische Telenovelas mögen ja ganz unterhaltsam sein, aber im echten Leben brauchen wir sie genauso wenig wie einen Kropf :eek: und bei meiner Schwägerin im Speziellen ist nach ihrer Ehe der Bedarf an "Melodram-Helden" mehr als gedeckt (gibt’s ja auch bei uns… also warum in die Ferne schweifen?)
 
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