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Die kubansiche Wirtschaft

Dieses Thema im Forum "Alles andere" wurde erstellt von Tobi, 3 Aug. 2014.

  1. Tobi

    Tobi Bekannter Nutzer

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    3 Aug. 2014
    Hey, ich wollte mal einen Thread öffnen der sich mit der kubanischen Wirtschaft beschäftigt, da sich die meiner Ansicht nach in der Auftauphase befindet. Natürlich fehlt es an vielem, aber nicht an Arbeitern. Aber an was fehlt es denn in Kuba um die Wirtschaft wieder in anzukurbeln? Rohstoffe? Geld? Nahrung? oder andere Sachen.
    Was wollen die Kubaner/innen? Für was geben sie Geld aus? Was ist erlaubt?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten und vielleicht findet sich auch jemand der mehr Erfahrung mit Kuba hat :)
     
  2. WilliCartagena

    WilliCartagena Kubakenner

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    10 Aug. 2011
    Auftauphase?

    Falls du eventuell Aufbauphase meintest, mache ich aber auch ein Fragezeichen; was meintest du dann?
     
  3. Tobi

    Tobi Bekannter Nutzer

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    3 Aug. 2014
    Hallo WilliCartagena ich meine damit die Veränderung die Kuba eingeleitet hat. Es geht wohl in die Richtung Marktwirtschaft wie China ihn betreibt. Interessant finde ich den Import von Autos und die Einführung von ADSL.
     
  4. WilliCartagena

    WilliCartagena Kubakenner

    971
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    10 Aug. 2011
    Tobi, ich war 1992 zum ersten Mal in Havanna. Seither geht es aufwaerts, staendig geht es aufwaerts, Millimeter um Millimeter ;)

    Auch vorher war es sicher schon staendig aufwaerts gegangen, nur hab ich das halt nicht mitkriegen koennen..

    Tobi, warst du denn schon mal in Kuba?
     
  5. Tobi

    Tobi Bekannter Nutzer

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    3 Aug. 2014
    Nein ich war noch nicht in Kuba, aber ich mache mir gern Gedanken darum was wir hier alles in Europa h
     
  6. Zita

    Zita Moderatorin

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    28 Dez. 2011
    Aufwärts? Naja...ich würde eher sagen, es geht einen Schritt nach vorn und dann wieder zwei zurück :D
    Fehlen tut es in Kuba an vielen. Das mag einem Touristen, der für 2 Wochen dort ist nicht auffallen. Auch einem Ausländer, der dort mit einem Monatseinkommen von sagen wir mal 1000€ lebt auch nicht. Der hat ja das nötige Kleingeld, um sich die meisten europäischen Annähmlichkeiten zu leisten. Das beginnt beim Warmwasser und endet beim Essen. Aber als Kubaner muss man schon etwas erfinderischer werden, wenn es ab Mitte des Monats nicht nur noch Reis ohne Fleisch oder Fisch geben soll. Und die Sektoren die in Kuba privatisiert wurden, sind auch gezielt vom Staat ausgesucht wurden. Und sollte es in eine Richtung gehen, die dem System wiederspricht, dann wird es halt wieder verboten.

    Ach und mit dem Internet fangen wir lieber nicht an. Da sollte ja schon seit 2011 das DSL-Kabel aus Venezuela in Betrieb genommen werden und für schnelleres und für alle zugängliches Internet sorgen. Dann kamen die Unruhen in Tunesien, Ägypten und im Nahen Osten, wo sich die Oposition über das Internet organisiert hatten und schwupps funktionierte das Kabel angeblich nicht...naja und auch heute kann noch lange nicht davon gesprochen werden, dass auf Kuba für alle Internet zugänglich ist, trotz der neu eröffneten Internetkaffees. Aber auch diese können sich nur die wenigsten Kubaner leisten. Also alles wie immer :cool:
     
  7. WilliCartagena

    WilliCartagena Kubakenner

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    10 Aug. 2011
    ... du meinst, mit meinem "Milimeter fuer Millimeter nach vorn" hab ich noch masslos uebertrieben? :eek:
     
  8. Tobi

    Tobi Bekannter Nutzer

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    3 Aug. 2014
    Also wie ich das gelesen habe kostet ein ADSL 1000 Anschluss mit einer flatrate ca. 650 CUC bei etesca jedenfalls. Ich habe gedacht es wurde schon ein Internetkabel angeschlossen. Also nach meinen News von 2014
     
  9. Caney

    Caney Moderator Mitarbeiter

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    27 Mai 2013
    Hallo Tobi, ob es jetzt Millimeter oder Zentimeter sind ist eine Frage der Perspektive und Prioritäten des Einzelnen.
    1. Autoimporte - ja, aber in einem Jahr haben sie es gerade einmal geschafft ca. 50 Autos zu importieren. Nachdem horrender Zoll drauf ist, sind Autos in Kuba kein Schnäppchen.
    2. Internet (und da wäre ich mit ADSL vorsichtig) - das Kabel funktioniert jetzt, aber das ist erstmal in Santiago 'an Land gegangen'. Bis da eine dementsprechende Infrastruktur (du must immer bedenken - ohne Geld/Devisen!) aufgebaut ist, vergeht einfach einige Zeit (das ist nicht einmal bei uns von einem Tag auf den anderen gegangen). Erstmal die Hauptstädte (wie erwähne mit Internetcafes) und dann wird weitergesehen.
     

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