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Die Blockade... oder die Ausrede?

Dieses Thema im Forum "Kuba Nachrichten" wurde erstellt von Martiano, 4 Juli 2011.

  1. Martiano

    Martiano Erfahrener Nutzer

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    20 März 2011
    George McGovern, früherer US Senator und Presidentschaftskandidat, 88 Jahre alt, ist heute aus Havanna zurückgekehrt. Er wollte nochmals Fidel (85) besuchen, wurde aber nur vom Aussenminister Bruno Rodriguez empfangen.

    Dabei ist McGovern ein konsequenter Gegner des US Kuba-Embargo und ein alter bekannter Fidels. Die beiden haben sich schon mehrfach zum freundlichen Austausch getroffen.

    Fidel war in den letzten Tagen mit Chavez beschäftigt. Er hat die Prioritäten ganz pragmatisch gewählt: lieber Öl heute als Ende der US-Blockade morgen.

    Bis dahin ist die US-Blockade eine gute Ausrede, warum die Schüler in Kuba keine Milch bekommen. Manche 8-jährige glauben es sogar. Manche deutsche Revolution-Fans auch.
     
  2. el-cheffe

    el-cheffe Administrator

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    12 Dez. 2010
    Bei uns bekommen die Schüler übrigens auch keine Milch. Und wir Leben im vollständig entwickelten Teil der Welt (oft auf kosten der ärmeren Länder)
     
  3. Clandestino

    Clandestino Abgemeldet

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    5 Juni 2011
    Seit wann bekommen die Kinder in Cuba keine Milch mehr?
     
  4. Martiano

    Martiano Erfahrener Nutzer

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    20 März 2011
    @el-cheffe
    Bei euch können Kinder zu Hause im Milch baden, denn Milch in Europa ist deutlich billiger als in Kuba. Ich vergleiche kubanische Schulen nicht mit Europa sondern mit Dom Rep oder sogar mit armen Hunduras
     
  5. Martiano

    Martiano Erfahrener Nutzer

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    20 März 2011
    @Clandestino
    In kubanischen Schulen gibt es keine Milch seit 50 Jahren. Ob es früher gegeben hat, weiss ich nicht.
     
  6. el-cheffe

    el-cheffe Administrator

    2.553
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    12 Dez. 2010
    Ob das sinnvoll ist und nicht an den vielen Subventionen liegt die du und ich mitbezahlen ist ein anderes Schlimmes Thema.....


    Honduras, das ja Milch in der Schule verteilt, hat soweit ich weiß nicht ganz so viele Mediziner nach Pakistan oder Haiti geschickt nach dem erdbeben. In der Dom Rep, gibt es also umsonst Milch in der Schule für Schüler ??
     
  7. Bolívar

    Bolívar Erfahrener Nutzer

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    1 Juli 2011
    Meines Wissens bekommen "nur" Kinder Milch. Bis zu welchen Alter, also ob sie als Schüler noch Milch bekommen, weiß ich nicht. Die Milch für den Kaffee kommt in der Regel aus der Zuteilung für Kinder.
     
  8. Martiano

    Martiano Erfahrener Nutzer

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    20 März 2011
    @el-jeffe
    Kann ruhig an Subventionen liegen, solange jeder sich Milch für die Kinder leisten kann.

    Honduras (ärmer als Kuba) hat überhaupt keine Mediziner ins Ausland geschickt und wird lange noch keine schicken. Denn in Lateinamerika (Kuba ausgenommen) gilt: erst eigene Kinder, dann der globale Wahnsinn des Maximo-Lider.

    Dom Rep (reicher als Kuba) gibt selbstverständlich Milk zu dem merienda escolar. Es gab allerdings in diesem Jahr Proteste wegen der Qualität (auch Korruption).
     
  9. Don Arnulfo

    Don Arnulfo Kuba, meine zweite Heimat

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    23 Juni 2011
    Apropos Honduras: www.kindernothilfe.de......

     
  10. Clandestino

    Clandestino Abgemeldet

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    5 Juni 2011
    Bildungssysteme im Vergleich

    Bildung

    Bildung ist in Kuba kostenlos und es besteht eine 9-jährige Schulpflicht. Kuba hat ein dreigeteiltes Bildungssystem, das aus Grund-, Mittel-, und Oberschule besteht.

    Kubas Bildungssystem gehört zu den besten in Lateinamerika und dies sowohl vor als auch nach der Revolution.[57] 2001 lagen die kubanischen Schüler der vierten und fünften Klasse bei einem Test der UNESCO weit vor den anderen lateinamerikanischen Ländern. Die Einschulungsquote liegt bei 100 Prozent, Analphabetismus geht gegen null. Nach dem UNESCO-Education for All Development Index gehört Kuba zu den hochentwickelten Ländern der Welt im Bildungsbereich mit einer gut ausgebildeten Bevölkerung.[58]
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba

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    Kultur- und Bildungspolitik der Dominikanischen Republik

    Stand: Februar 2011
    Die Jahrzehnte lange Vernachlässigung des gesamten Bildungsbereichs ist eines der größten Entwicklungshindernisse der Dominikanischen Republik. Der Anteil der Bildungsausgaben betrug 2008 nur 2.18 Prozent des Bruttosozialprodukts. Das Land belegt damit in Lateinamerika und der Karibik einen hinteren Platz. Die derzeitige Alphabetisierungsquote liegt bei ca. 87 Prozent (Quelle: UNDP 2007/2008).
    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/A...eRepublik/Kultur-UndBildungspolitik_node.html
     
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