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Commerzbank verlangt Auskünfte von ihren kubanischen Kunden im Auftrag der US - Regierung

El.loco

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Hallo alle zusammen, eine Bekannte von mir die Kubanerin ist und hier in Deutschland lebt und arbeitet ist Kunde bei der Commerzbank. Von dieser Bank bekam sie jetzt eine Vorladung, man verlangt im Moment von ihren kubanischen Bankkunden im Auftrag der US-Regierung einige Punkte klären zu lassen. Wie sie sagte, wird zuerst die Identität überprüft auf doppelte Staatsbürgerschaft, ( die deutsche Staatsangehörigkeit mit Pass oder Personalausweis ). Kontrolliert wird auch auf die Richtigkeit der Wohnadresse, der Telefon-Nummern (Festnetz + Mobil), der Email-Adressen usw . Dann wird anschließend das Bankkonto überprüft, wie Kontobewegungen, Gehaltszahlungen, Kindergeld, Miete, Daueraufträge usw. und ob und wieviel Geld nach Kuba überwiesen wird.
Hat hier jemand die gleiche Erfahrung gemacht bei anderen Banken? Viele Grüsse! IMG_20190926_124239.jpg
 

Comandante1

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am besten kündigen und ein Konto bei einer anderen Bank aufmachen....das ist ja eine Frechheit......
 

2Raben

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Hm. Das ist erstmal ziemlich unverschämt.
Aber es passt auch völlig in die derzeitige US Politik, leider.
Bleibt aber jetzt die Frage, ob das legal ist, was die Bank da haben will.
Bist Du in der Lage, Dir irgendwo kostengünstig eine Rechtsauskunft zu holen?
Ich könnte mir nämlich vorstellen, daß die Bank so einiges von ihren Kunden für SICH SELBST abprüfen darf bzw. darüber Auskünfte verlangen darf. Aber ob sie das für andere Länder darf, da hege ich mehr als Zweifel. Und genau dort würde ich versuchen, anzusetzen, falls die Bank dämlich genug war, das so zu sagen = wir machen das im Auftrag für (.... wen auch immer). Da könnte nämlich dann Datenschutz und ähnliche Kleinigkeiten dranhängen.
Vielleicht könnte man derartige Informationen auch mit dem Hinweis (schriftlich) weiterreichen: nur für den Gebrauch der Bank bzw. innereuropäisch oder was weiss ich wie.
Wie gesagt, - Rechtsauskunft würde ich mal dringend raten.
 

Caney

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Hallo El.lobo,
ich würde es pragmatisch angehen:
Sie soll einfach in der Bank fragen, welche europäischen bzw. in Deutschland ratifizierten Gesetze die Grundlage dafür sind.
Denn nicht anderes kann doch wohl die Basis für Auskunft und Weiterleitung sein bzw. sollte man sich dann eben bei einer Vertretung (falls ihr in DE sowas habt) melden und die Rechtmäßigkeit abzuklären.
Alles Gute!
Caney
 

Don Arnulfo

Kuba, meine zweite Heimat
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Hallo alle zusammen, eine Bekannte von mir die Kubanerin ist und hier in Deutschland lebt und arbeitet ist Kunde bei der Commerzbank. Von dieser Bank bekam sie jetzt eine Vorladung, man verlangt im Moment von ihren kubanischen Bankkunden im Auftrag der US-Regierung einige Punkte klären zu lassen. Wie sie sagte, wird zuerst die Identität überprüft auf doppelte Staatsbürgerschaft, ( die deutsche Staatsangehörigkeit mit Pass oder Personalausweis ). Kontrolliert wird auch auf die Richtigkeit der Wohnadresse, der Telefon-Nummern (Festnetz + Mobil), der Email-Adressen usw . Dann wird anschließend das Bankkonto überprüft, wie Kontobewegungen, Gehaltszahlungen, Kindergeld, Miete, Daueraufträge usw. und ob und wieviel Geld nach Kuba überwiesen wird.
Hat hier jemand die gleiche Erfahrung gemacht bei anderen Banken? Viele Grüsse! Anhang anzeigen 2395
nun, das ein Personalausweis vorgelegt wird erachte ich wohl als normal, alles andere ist fragwürdig
 

selinaalemanita

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Identitätsprüfungen sind meines Erachtens normal.
Ich würde aber auch Mal meine Vertragsunterlagen durchgehen oder von einem Anwalt prüfen lassen. Kann durchaus sein, dass die Bank im Kleingedruckten festlegt solche Prüfungen des Geldverkehrs durchzuführen und Daten weiterzugeben.
 

Caney

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Identitätsprüfung ist Ok, auch die Meldeadresse als solches (ob es jetzt ein sogenannter Hauptwohnsitz ist, ist schon etwas anderes).
Fragwürdig wird es schon mal bei der Rechtmässigkeit der Frage nach Doppelstaatsbürgerschaft und dann natürlich auch das oben erwähnte checken des Zahlungsverkehrs (nach Kuba) insbesondere mit Hinweis, daß nur europäisches/deutsches Recht gilt bzw. international vereinbarte Sanktionen im Geldverkehr (hierbei hauptsächlich Personen, welche im Zusammenhang/Verdacht mit Terrrorismus stehen).
 

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