Diese Ansicht ist natürlich nicht besonders klug...In Spanien zahlen die Einheimischen selbst den Café con leche für 1,20 EUR mit Karte. Vielleicht schaffen die Deutschen das dann 2034 auch.
In einer der Casa del habano hat mich der Verkäufer gefragt, ob ich in USD oder EUR bezahlen wolle, da hatte ich dann aber schon meine Karte draugehalten gehabt. Es kommt auf die Bank an?
Ich war im November 3 Wochen dort, Mietwagenrundreise.
Meine Erfahrung, wenn du das Zentrum Havanas und Valadero verlässt, bist du ohne Bargeld wirklich aufgeschmissen. Selbst wenn tatsächlich ein entsprechendes Gerät zur Akzeptanz von Karten vorhanden ist, wird dieses spätestens durch die Stromausfälle nutzlos.
Eine sehr löbliche Ausnahme waren die USD-Tankstellen und die Mietwagenstationen, also die Stellen die zwingend Kartenzahlung vorschreiben. Es war Strom vorhanden und Kartenzahlungen haben auch dann funktioniert wenn Strom nur aus der Eigenversorgung da war.
Bei den Devisen-Läden hat's dann aber schon aufgehört.
Geldautomaten habe ich auch getestet, nur weil es mich interessiert hat. Die waren genauso wegen Stromausfall nutzlos. Auch wenn Strom da war, konnte ich keinen zu einer Auszahlung bewegen. Ich hatte Karten von "urdeutschen" Banken (Sparkasse, VR-bank) als auch spanische Karten (BBVA) dabei. Die Scharmützel mit den USA waren definitiv nicht die Ursache.
Unabhänig davon stehen die Kubaner auch deshalb auf Bargeld weil man sich damit der staatlichen Kontrolle besser entziehen kann.
Für jedes andere Land, das nicht so arm ist, würde ich das unterschreiben was du geschrieben hast, wenn immer nur möglich mit Karte bezahlen, natürlich darauf bestehen dass in einheimischer Währung belastet wird.
Die
Corona -Pandemie hat Kartenzahlung auch in Deutschland erheblich nach vorne gebracht. Die 1,20 Euro für den Kaffee sind auch in Deutschland inzwischen fast nirgends mehr ein Problem.