Bericht der Rundreise unserer Dreigenerationentour

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte" wurde erstellt von FrequentFlyer, 27 Jan. 2019.

  1. CheFan

    CheFan Nutzer

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    29 Okt. 2018
    @Lobo Marino beide bilder sind von mir aufgenommen worden.
    Es hat mich so wütend und traurig gemacht!
    Ich bin wegen Geschichte, Revolution, land/leute und Che nach Kuba geflogen.
    Um so enttäuschend war ich dannach.
     
  2. FrequentFlyer

    FrequentFlyer Aktiver Nutzer

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    28 Okt. 2018
    @betny:

    1. Natürlich waren in den Zigarren kein Kuhdung. Es handelt sich hierbei um eine humoristische Umschreibung einer wohl typischen Touristenfalle. Das Risiko war uns bekannt... aber so einem netten Herren kann man ja wohl mal trauen und warum es nicht mal um zehn Uhr abends probieren. Die Montecristo NR4 aus dem staatlichen Laden war dann auch perfekt. Wir haben über diese Episode übrigens gelacht.

    2. Gerade als Kind stellt sich ein Grundgefühl ein. Das kann man nicht beschreiben sondern nur erleben. Man kann es nicht benennen, denn man sieht diese Kontrollstationen, die fast überall anwesende Staatsmacht als selbstverständlich an. Als Erwachsener sieht man das dann klarer und begreift einfach das dies nicht allein der Sicherheit dient, sondern den Staat selbst absichert. Und als ich vor den sterblichen Überresten von Che in Santa Clara stand, erinnerte mich dies an die Festung in Toledo in der ich mit vielleicht sieben Jahren als Kind war und dieses beklemmende Gefühl stellte sich wieder ein. Ich habe es erst heute noch mal genau nachgelesen und die Parallelen sind frappierend. Santa Clara und Toledo gelten der Legende nach beides als Städte der Entscheidung. Und in beiden werden oder wurden alte oder tote Männer in Uniformen mit einer fast religiösen Inbrunst gedacht, verehrt und das nationale überhöht. Patria o muerte – ob damals in Spanien, später in Argentinien oder heute in Kuba - bitteschön, aber nicht mit mir. Das hat bei mir schon immer Unbehagen ausgelöst. Deswegen war ich auch nicht bei der Bundeswehr und ich war auch nie in einem Land des damaligen Ostblocks vor dem Zusammenbruch. Buenos Aires war mir damals näher als Dresden. Ohne Familie in diesem Teil der Welt machte eine Reise dorthin auch keinen Sinn.

    So wie ich das offizielle Kuba erlebt habe, wird dort ein Gesellschaft mit billigem Alkohol und Tabak, einen Mangel an Informationen, einer Propagandamaschine, eines Feindbildes, einer Überhöhung der nationalen Identität am Fortschritt gehindert. Alte Männer in Militäruniformen haben ein Zustand im wahrsten Sinne des Wortes fest betoniert, dem Lieblingsbaustoff sozialistischer totalitären Systeme. Die 61 jährige immerwährende Revolution ist ein Unterdrückungsapparat und eigentlich auch nur noch ein Witz, mehr nicht. Wir schreiben das Jahr 2019 – die alten Männer in Uniform haben ihr Beton in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts angerührt und eine Welt konserviert die es sonst nirgends mehr gibt. Da laufen noch Polizistinnen in Miniröcken herum, fahren kein Auto... So wie es halt den alten Männern gefällt. Eine gesellschaftliche Dynamik ist eigentlich nicht zu erkennen. Wahrscheinlich ist schon Skateboard fahren suspekt.

    So, genug Polemik. Nur, man sollte sich darüber schon so ein bisschen im klaren sein.



    @Lobo Marino: Klar ist man als Tourist Devisenbringer. Nur solange man sich in den „Fängen“ der staatlichen Hotels befindet, stützten diese Devisen das politische System. Der „Wert“ einer Hotelübernachtung hat mit dem tatsächlichen landestypischen Wert wenig zu tun. Die Währung CUC hat ja genau diesen Sinn – für eine künstliche Überteuerung zu sorgen. Deswegen bin ich auch deiner Meinung, dass man sich gerne das Geld aus den Taschen leiern lassen soll. Das kommt nämlich wirklich bei den Menschen an und tut mir nicht wirklich weh. Deswegen komme ich auch zu dem Schluss, staatliche Einrichtungen zu meiden und das Geld den kleinen Gewerbetreibenden (private Übernachtungsmöglichkeiten, Bars, Restaurants) zukommen lassen ist der bessere Weg.



    @ CheFan: Auch ich war enttäuscht, wütend und traurig. Das hat sich halt alles überholt in den letzten sechzig Jahren. Wahrscheinlich sind wir hier sogar sozialistischer, haben die Gesellschaft weiter voran gebracht. Nicht nur auf dem Papier, sondern tatsächlich. Wenn ich den Zahnstatus älterer Menschen hier sehe, an der Uni vorbei fahre oder vor einer deutschen Polizistin stehe, wird mir dies klar.



    LG
     
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  3. RobinsMama

    RobinsMama Bekannter Nutzer

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    4 Sep. 2017
    Das sehe ich genauso! Deshalb fiel es mir manchmal schwer, den Preis für eine Taxifahrt zu verhandeln.
    Ob ich 5CUC mehr oder weniger bezahle....bei dem Gesamtpreis, den wir für die Rundreise bezahlt haben, kommt es dadrauf eigentlich auch nicht mehr an... und es kommt Menschen zu gute, die es wirklich gebrauchen können!
     
  4. guajiro

    guajiro Erfahrener Nutzer

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    20 Nov. 2011
    Was war denn ihre Antwort?
     
  5. betny

    betny Bekannter Nutzer

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    29 Aug. 2016
    @FrequentFlyer schrieb
    1dieses beklemmende Gefühl ... bei mir schon immer Unbehagen ausgelöst. Deswegen war ich nicht bei der Bundeswehr..


    1. Mm , ich kenne viele , die sich gerade durch die Existenz der Bundeswehr an der eisernen Mauer bis 89 geschützt fühlten . Die Betonsockel der Raketenbasen drüben waren auch nur in eine Richtung zu gebrauchen.


    Aus Behaglichkeits oder Wohlseins-Gründen ( so wie ich das von Verweigerern und Drückebergern kenne) – wie du schreibst , geht meines Wissens niemand in Organisationen wie Militär oder Polizei.
    Ich leistete den Eid, alles als Staatsbürger zu tun, meine Heimat mit allen Waffen zu verteidigen – und ich finde das gut , habe hier meinen Wehrpass. Und werde damit auch Militär-drückeberger durch meinen Dienst beschützen

    @FrequentFlyer schrieb

    2.man sieht diese Kontrollstationen, die überall anwesende Staatsmacht als selbstverständlich an. Als Erwachsener sieht man das dann klarer und begreift einfach dass dies nicht allein der Sicherheit dient, sondern den Staat selbst absichert.
    Zu 2. Hier in Deutschland haben wir auf ALLEN Plätzen des Bewachungs-Interesses zig versteckte Kameras in Lampen Hausecken usw . siehe Köln ..alle Drug-Konsumenten-Parks..jede Innenstadt.- etwas besser versteckt – aber wesentlich mehr Überwachung. Es werden Video-Analyse-programme entwickelt, die jede unerwünschte Handlung DIREKT auf den Hauptmonitor der Wache bringt.
    Zusätzlich US-Satelittenüberwachung , die alles erkennt, was größer als 20 cm ist ( siehe die Ladin Haus Videos oder die Waffeneinsätze in Afgh , Iran usw. ..DUI brauchst sie nicht zu sehen- es reicht den Behörden, wenn du gesehen wirst.
    Denk bitte auch z.B an die LKA-Trojaner , die mit MS-Einverständnis in versteckt in Windows eingepflanzt wurden
    an die digitale Node-Überwachung, die der frz engl US und russ Dienst hier betreibt ( seit den Versailler Verträgen am Kriegsende haben die Deutschen zugestimmt, dass die Siegermächte uns ständig überwachen.

    @FrequentFlyer schrieb

    3.So wie ich das offizielle Kuba erlebt habe, wird dort eine Gesellschaft mit billigem Alkohol und Tabak, einen Mangel an Informationen, einer Propagandamaschine, eines Feindbildes, einer Überhöhung der nationalen Identität am Fortschritt gehindert.
    -zu 3-ja – sieht man doch allerorten :
    (HF ein:) den Cubaner/innen wird abends mit Trichtern Rum eingeflößt und in die noch tropfnassen Münder Tabak reingestampft, damit sie bloß nicht "Buch oder Bücherei oder Smartphone" mehr sagen können, wenn sie promille-und Telenovella-getörnt mit ihrem un-fortschrittlichen Leben hadern .Überall liegen wimmernde Gestalten, die nur eines wollen : Fortschritt und sich selbst eeendlich idenditätsgebrochen fühlen .(HF Humorfaktor aus ).
    -idenditätsgebrochen-
    Das genau ist ja der Unterschied – für einen Kubaner besteht die Idendität nicht daraus, dass er vielen modernen KRAM besitzt...lies mal Erich Fromm , Sartre , Feuerbach, Marti usw

    @FrequentFlyer schrieb

    Wir schreiben das Jahr 2019 – die alten Männer in Uniform haben ihr Beton in den Sechzigern des letzten Jahrhunderts angerührt und eine Welt konserviert die es sonst nirgends mehr gibt. Da laufen noch Polizistinnen in Miniröcken herum, fahren kein Auto... So wie es halt den alten Männern gefällt.
    Ich verstehe nicht, was du darin siehst ? Wieviele Mütter holen mit Stolz weltweit das Foto ihres Sohnes/Tochter in Uniform heraus ..
    @FrequentFlyer schrieb
    Der „Wert“ einer Hotelübernachtung hat mit dem tatsächlichen landestypischen Wert wenig zu tun. Die Währung CUC hat ja genau diesen Sinn – für eine künstliche Überteuerung zu sorgen.

    Deswegen komme ich auch zu dem Schluss, staatliche Einrichtungen zu meiden und das Geld den kleinen Gewerbetreibenden (private Übernachtungsmöglichkeiten, Bars, Restaurants) zukommen lassen ist der bessere Weg.


    Du gibst jedes Jahr –über deine Steuern (denk an Benzin MWSt Bier usw – ca 40% deines Gehaltes an den dt Staat.=wenn du arbeitest und 60 tsd brutto/ Jahr = ca 25000 €
     
  6. FrequentFlyer

    FrequentFlyer Aktiver Nutzer

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    28 Okt. 2018
    1.: Aus Behaglichkeit und Wohlfühlgründen sind in Zeiten der Wehrpflicht vor allen die zur Bundeswehr gegangen, die ja nicht anecken wollten, die kein Nachteile erleiden wollten. Wird in Kuba nicht anders sein. Und heute gehen vor allen Dingen junge Männer in D dann zum Militär, wenn sie aus strukturschwachen Regionen kommen oder keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. Das gilt für fast alle Berufsarmeen auf dieser Welt. Es ist ein Auffangbecken für die Abgehängten, manchmal allerdings auch für Karrieristen, deren soziales Umfeld ihnen keine andere Möglichkeit für einen sozialen Aufstieg ermöglicht – die bewundere ich, die anderen eher nicht.

    Das mit dem Eid ist eine schöne Sache. Noch heute leisten Bundeswehrsoldaten ihren Dienst, die keine Probleme hatten einen Eid auf die Verfassung der DDR zu leisten, schworen dem Sozialismus gegen alle Feinde zu verteidigen an der Seite der Sowjetarmee – so irgendwie war der Fahneneid in der NVA. In der Vergangenheit leisteten Bundeswehrsoldaten ihren Dienst, die schon einen Eid auf den Kaiser, die Weimarer Republik und Adolf Hitler geleistet haben. Die ersten Generäle der Bundeswehr haben vier mal so einen Eid abgelegt – damit hatten die keine Probleme. Damit hat so ein Eid ungefähr den Stellenwert eines Versprechens einer Hafennutte auf St. Pauli ehrlich zu sein. Das macht sie ohne Probleme jedem Freier gegenüber der sie bezahlt. Oder um das ganze in ein anderes Milieu zu übertragen: Ey Alder, hast du keine Ehre? Kommt drauf an wer mich bezahlt wird wohl immer die Antwort sein, egal ob Soldat, Hafennutte oder Möchtegerngangster.


    2.: Gegen all das was du aufzählst hilft ein Aluhut



    3.: für einen Kubaner besteht die Idendität nicht daraus, dass er vielen modernen KRAM besitzt. Ironie on - Nein, der Kubaner an sich und in Kuba speziell, ist anders. Er ist von Geburt an altruistisch, dem Gemeinwohl zugewandt. Er dankt der Partei jeden Tag aufs neue das es kein Mehl gibt, das er ferngehalten wird von solch dekadenten Speisen wie Nudeln oder Pizza. Er dankt der Partei das er keine Möglichkeit hat sich an aktuellen Diskursen im Internet zu beteiligen. Warum auch, Erich Fromm, Sartre, Feuerbach und wer auch immer Marti ist, haben es ja schon geschrieben. Neuere gesellschaftstheoretische Theorien sind da nicht mehr notwendig und eine Beteiligung tut wirklich nicht Not. Warum auch noch Popper, Schumpeter oder gar Hannah Arendt (Pluralismus) lesen? Die Anleitung auf jedem Sack Zement ist wichtiger. Wasser drauf und fest zemetieren. Positive politische bzw. empirisch-analytische politische Theorie – bitte nicht für den Kubaner. Ironie off. Denn:

    Wir schreiben das Jahr 2019! Westliche säkularisierte Gesellschaften feiern sich das sie die gleichgeschlechtliche Ehe einführen. LGBT Aktivisten in Kuba werden nach wie vor behindert. Diskriminierung wegen sexueller Orientierung ist an der Tagesordnung. Wann genau war diese Diskussion bei uns beendet?Vor zwanzig Jahren?


    3.: Alte Männer in Uniform: Hitler, Göring, Franco, Pinochet, Kim Jong Un, Castro, Stalin, Kaiser Wilhelm... ach, mir fällt jetzt echt kein alter Mann in Uniform ein der Toleranz und Demokratie (hast du ja einen heiligen Eid drauf geleistet) ins Zentrum gestellt hat. Deren Mütter sind mit Sicherheit mächtig stolz. So viele Tote für die gute Sache. Die können wahrlich stolz sein.

    Und ein kleiner Scherz zum Schluss: Was ist der Unterschied zwischen Sozialismus/Kommunismus und Marktwirtschaft? Im Sozialismus/Kommunismus wird man nur einmal enteignet, in der Marktwirtschaft durch Steuern jedes Jahr aufs neue. (Hier grüßt übrigens Schumpeter)



    LG
     
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  7. betny

    betny Bekannter Nutzer

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    29 Aug. 2016
    @FrequentFlyer ist Pino 51 Jahre alt ergo 1967 geboren "am 31.12.2018 das erste mal nach Kuba fliegen"
    Unterschied zu mir : Ich bin 60 und war 40 mal je einen Monat in Cuba.
    Erstens : Klasse , dass du meinen Beitrag nicht als Angriff auf dich aufgefasst hast,
    und Kompliment -EHRLICH- für deine streckenweisen akzeptablen Ausführungen.
    Mit dir möchte ich gerne einen trinken gehen – ich lade dich hiermit ein.
    Ich wohne in der Vorderpfalz – unsere kleinen Gläser sind 0,5 L
    übrigens: der der Bundeswehr war ich 1978-82
    Ich bin im Herz ultra-tiefsozialistisch und war politisch in der SPD sehr aktiv- trotzdem galt es in den 70er Jahren mein Land gegen russische ungefähr 9 km hoch fliegende Langstrecken-Bomber mit Nuklearköpfen zu verteidigen. Ich wollte Nagasaki in Deutschland verhindern und hätte alles dafür getan.Wie gesagt, ich war bei der Luftwaffe, und das war mein Job, für den ich trainiert wurde. Alle Zivis, die ich kannte hatten im Vergleich dagegen reine Luschen-jobs.
    Richddigg Scheiße HEUTE2019 allerdings , dass das welt-allergrößte aktive Atomwaffendepot in meiner Nähe –Kaiserslautern+Ramberg ist.-dort allerdings auf USA-gehörendem Gelände – so haben sie sich dt. Gesetzen entzogen.
    @FrequentFlyer schrieb : Gegen all das was du aufzählst hilft ein Aluhut
    aufgezählt hatte ich im Vergleich zu Kuba: deutsche Kontrollstationen, auf ALLEN Plätzen des Bewachungs-Interesses zig versteckte Kameras US-Satelittenüberwachung , die alles erkent, was größer als 20 cm ist.
    Wenn also ein Aluhut hilft, dann auch ein Stahlhelm ? oder ein mit mit Staniolpapier ausgekleideter Fahrradhelm?
    und der soll dann gegen die von einer USA-remote-Drohne abgefeuerte Munition schützen ?
    Vergiss nicht -Es geht ja in deinem Beitrag darum , dass du die cub Kontrollposten nicht magst ...
    ich glaube nicht , dass ein Aluhelm gegen die Munition hilft, die mehrfach zum Einsatz kam (Irak Iran Anti-IS in Afrika) – die ist panzerbrechend- , durchschlägt Stahlwände und Beton wie Butter, So hart ist mein Kopf nicht-

    Dass natürlich ein "Unbehagen"-Militärdienst-Drückeberger fadenscheinige Gründe herbeizieht

    du schreibst : zur Bundeswehr , weil kein Nachteile erleiden wollten.

    HÄÄ ???– meine Freunde die nicht zum Wehrdienst sind
    -konnten ihren Beruf anfangen ,
    jeden Tag und jede Nacht mit der Geliebten heiern
    oder abends abhängen
    – hatten früher ihr Gesellengeld ,
    ihren zivilen Beruf
    eine eigene Wohnung
    – verloren ihre alleingelassenen Freundinnen nicht, die sich mit anderen vergnügten, die ja nicht 100te km weg sein mussten usw .
    Die Nachteile hatten mE diejenigen, jahrei-jahraus die jede Woche mehrere100 km zum Dienstantritt in die Kaserne mußten , dort in Hängebetten schlafen und zum Morgenalarm um 4 rausgejagt wurden .

    zum Wehrdienst, weil keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt

    ich mußte mein Lehramtsstudium um die Wehrdienst-Jahre verschieben , wie das jedermann dort musste- oder glaubst du : nur du bist intelligent ?

    Auffangbecken für die Abgehängten

    Dafür erwartest du doch nicht wirklich eine Antwort ?
    was hast DU im Alter 18-19- 20 so tolles geleistet, dass du die Wehrdienstler derart disqualifizieren willst ?
    Deshalb haben die ganzen Untenehmen händeringend nach den Bundeswehr-Drückebergern inseriert und gesucht ?
    Ist mir nicht bekannt. by the way :
    Warst du Verweigerer -oder untauglich -oder durch deine Nationalität einem andern Land wehrpflichtig?


    @FrequentFlyer schrieb : Bundeswehrsoldaten haben Eid auf den Kaiser, die Weimarer Republik und Hitler abgelegt
    Irgendwie scheinen in der Hitze deiner Diskussion mind 60 Jahre an deinem Leben unbemerkt vobeigezogen zu sein

    Bei der Bundeswehr der demokratischen Bundesrepublik Gründung: Nov 1955 gab es weder Kaiser noch Hitler-
    Nur komisch, dass jemand wie du mich in diese Ecke stellen will. Das ist doch nicht dein Niveau – oder ?

    Weiter : "so ein Eid ungefähr den Stellenwert eines Versprechens einer Hafennutte auf St. Pauli ."

    wenn Person A über B spricht , sagt das nichts über Person B .
    Aber viel über dich –PersonA-selbst Das kann für deine Eide gelten – für MEINE nicht.
     
  8. el-cheffe

    el-cheffe Administrator

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    12 Dez. 2010
    Bitte hier in diesem eigentlich tollen Thread keine weiteren auf irgendeine Art provozierenden Beiträge mehr.
     

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