Yarissel Díaz, eine kubanische Migrantin in Tapachula (Chiapas) wird vermisst; ihr Verbleib ist seit dem 30. April unbekannt – El Universal (MEX), 06. Mai 2026
Die
19-jährige kubanische Migrantin
Yarissel Díaz Arcia verschwand am Morgen des 30. April in Tapachula. Sieben Tage später ist ihr Aufenthaltsort weiterhin unbekannt. Am Mittwoch führten Beamte des Nationalen Migrationsinstituts (INM) eine Operation durch um Migranten festzunehmen die in einer Karawane von Tapachula in Richtung Zentralmexiko unterwegs waren.
Die Generalstaatsanwaltschaft von Chiapas berichtete, dass
Díaz Arcia an diesem Tag gegen 10:30 Uhr mit einer Verwandten, vermutlich in Kuba, telefoniert hatte. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.
Yarissel, die 2024 nach Mexiko einreiste, hatte sich in Tapachula niedergelassen und dort die notwendigen Unterlagen für ihren legalen Aufenthaltsstatus ausgefüllt.
Yarissel stammt ursprünglich aus Palmira in der Provinz Cienfuegos, hat mehrere "Tätowierungen verschiedener Motive auf dem rechten Arm, einige Ringe und eine Blume mit Blättern auf der linken Schulter, eine vertikale Blume auf der linken Seite des Schlüsselbeins, einige Blumen und das Wort Resiliencia auf dem Bein sowie eine Narbe auf der rechten Gesichtshälfte“, heißt es in der Fahndungsmeldung der Staatsanwaltschaft. Am Tag ihres Verschwindens trug
Yarissel eine blaue Jeans-Caprihose, schwarze Sandalen und ein grünes T-Shirt. Laut der Nachrichtenwebsite
El Tapachulteco Denuncia wurde
Yarissel zuletzt am 1. Mai um 02:00 Uhr morgens in Begleitung ihres Partners in dem von ihr gemieteten Haus gesehen. Der Vermieter gab jedoch an, dass die Migrantin dort nie angekommen sei. Dem Nachrichtenportal zufolge ist bekannt, dass
Yarissel angeblich Probleme mit dem Eigentümer der Wohnung hatte, wie das Portal berichtet.
Am Mittwoch wurde eine Gruppe von Migranten, die an der David-Karawane teilnahmen und auf der Bundesstraße 200 zwischen Tonalá und Arriaga unterwegs waren, von Beamten des Nationalen Migrationsinstituts (INM) verfolgt. Die Gruppe von Migranten, hauptsächlich aus Haiti, ist seit zwei Wochen zu Fuß zwischen Tapachula und Tonalá unterwegs und hat dabei Temperaturen von über 42 Grad Celsius ertragen. Aber an diesem Tag führten Beamte des INM eine Razzia durch um Mitglieder der Karawane festzunehmen. Daraufhin flohen die Ausländer, ließen jedoch Rucksäcke und Kinderwagen zurück, in denen sie Kinder transportiert hatten. "Hilfe!“, riefen einige der Migranten als sie vor den Einwanderungsbeamten flohen. In Tonalá hatten sich die Migranten zwei Tage lang aufgehalten, während dieser Zeit wurden sie mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten versorgt.
Eine Gruppe Mütter aus Kuba reiste nach Mexiko um nach ihren Kindern zu suchen die am 21. Dezember 2024 auf dem Weg zur nördlichen Grenze verschwunden waren, nachdem sie von Schleuserbanden zwischen Mazatán (Chiapas) und Juchitán (Oaxaca) verschleppt worden waren. (...)
En tanto, la mañana de este miércoles 6 de mayo, elementos del Instituto de Migración desplegaron un operativo contra migrantes que viajaban en caravana
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