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Aktuelle Migration in die USA

Wenn sie wählen könnten, würden sie wohl in die USA gehen. Von meinen Bekannten (es sind zugebenermaßen ganz wenig), die in Mexiko gestrandet sind und sich dort nun einrichten, würde keiner auf einen US-Aufenthaltstitel verzichten.
 
Der "sueño americano" geht nach wie vor wegen des höheren Lebensstandards grundsätzlich Richtung USA, aber da man dort kaum mehr reinkommt, bleibt halt Lateinamerika als zweitbeste und realisierbare Lösung. Sie erscheint offenbar vielen immer noch viel besser, als in Kuba zu bleiben.
Gibt es irgendwo aktuelle Zahlen, wie viele Kubaner seit Februar 2025 das Land verlassen haben?
 
Richterin: Trump hat den Status von Migranten, die CBP One nutzten, rechtswidrig aufgehoben - 31. März 2026

Boston: Eine Bundesrichterin hat am Dienstag die Regierung von Präsident Donald Trump angewiesen, den rechtlichen Status von Tausenden von Migranten wiederherzustellen, denen es gestattet war, sich vorübergehend in den Vereinigten Staaten aufzuhalten und zwar über eine App zur Terminvereinbarung, die während der Amtszeit des ehemaligen Präsidenten Joe Biden genutzt wurde.
Die Richterin Allison Burroughs aus Boston entschied, dass das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) rechtswidrig gehandelt habe als es im April 2025 Massen-E-Mails versandte, in denen bis zu 900.000 Personen, die über die App “CBP One“ in das Land eingereist waren, darüber informiert wurden, dass es "Zeit sei die USA zu verlassen“.
Das Urteil geht auf eine Sammelklage zurück, die im August von drei Personen aus Venezuela, Kuba und Haiti sowie der Interessenvertretung "Asociación Venezolana de Massachusetts“ eingereicht wurde. Diese argumentierten, dass die Maßnahme einen abrupten und rechtswidrigen Schritt darstelle um den Migranten ihren "Parole“-Status und ihre Arbeitserlaubnis zu entziehen.
Diesen Migranten war in der Regel eine zweijährige humanitäre Aufenthaltsgenehmigung gewährt worden, nachdem sie eine unter Biden eingeführte App namens "CBP One“ genutzt hatten um einen Termin für die Überquerung der Grenze zwischen den USA und Mexiko zu vereinbaren.
Unter der Regierung Biden begann das DHS, von vielen Asylbewerbern die Nutzung dieser App zu verlangen, um das Chaos an der Grenze zu entschärfen. Das DHS reagierte nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.
Kurz nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 ergriff Trump Maßnahmen um die Nutzung der App auszusetzen, während seine Regierung begann, ihre harte Linie in Sachen Einwanderung und Massenabschiebungen umzusetzen.
Im April 2025 erhielten viele Nichtstaatsbürger, die über das CBP-One-Verfahren eine sogenannte "Parole“ erhalten hatten, eine E-Mail vom DHS, in der ihnen mitgeteilt wurde, dass das Ministerium von seinem Ermessensspielraum Gebrauch mache um diese aufzuheben.

 
Das macht den mit dem Programm dort zu der Zeit legal Eingereisten eventuell wieder Hoffnung und lässt sie trotz aller Ungewissheit ausharren.
 
Kubanische Mütter treffen in Tapachula (Chiapas) ein um nach ihren vermissten Kindern zu suchen; sie werden Gefängnisse besuchen – El Universal (MEX), 06. Mai 2026
Am 16. Mai werden die kubanischen Mütter in Mexiko-Stadt eine Pressekonferenz abhalten, um Einzelheiten ihrer Suche nach ihren Kindern zu erläutern.

Kubanische Mütter, die nach ihren am 21. Dezember 2024 auf dem Weg zur Nordgrenze zwischen der Gemeinde Mazatán in Chiapas und Juchitán in Oaxaca verschwundenen Kindern suchen, kamen nach Tapachula um mit Migrantenhelfern zu sprechen, in der Hoffnung, Hinweise auf den Verbleib ihrer Angehörigen zu erhalten.
Die kubanischen Mütter kamen in der Casa del Migrante Scalabrini A.C., Albergue Belén, im Stadtteil San Antonio Cohóacan in Tapachula an, um sich mit den Leitern der Einrichtung zu treffen und mit einigen dort untergebrachten Migranten zu sprechen.
Die Ankunft der kubanischen Mütter fand inmitten einer Operation der Nationalgarde und der Armee statt, doch es gab keinen Kontakt zu den Medien, wie es seit ihrer Ankunft in Mexiko am 2. Mai der Fall war.
Die Mütter werden am Donnerstag die Haftanstalten in der Region Soconusco besuchen, aber am Freitag ist ein Besuch in Puerto Madero in Tapachula sowie in Barra San José El Hueyate, einer Gemeinde von Mazatán, geplant wo die Migranten zum letzten Mal mit ihren Angehörigen telefoniert haben. An jenem 21. Dezember 2024 befanden sich die Migranten aus Kuba und anderen Ländern in einem sicheren Haus mit grün gestrichener Fassade, das nur wenige Meter von einem Bootsanleger entfernt liegt.
Bislang ist nicht bekannt, ob die 20 Migranten mit dem Boot in See stachen oder ob die Menschenschmuggler eine andere Entscheidung trafen.
Die Kubaner Jorge, Dayranis und Elianis riefen zwischen 7:45 Uhr und 8:21 Uhr ihre Verwandten in Kuba an, um ihnen mitzuteilen, dass sie nach Juchitán in Oaxaca reisen würden. Ricardo Antonio wurde laut der Vermisstenanzeige der Generalstaatsanwaltschaft an diesem Tag um 10:00 Uhr in Mazatán, dem Hauptort der Stadt, gesehen. Insgesamt suchen fünf Familien mit Unterstützung des Regionalen Netzwerks für Migrantenfamilien nach ihren Angehörigen in Mexiko.
Am 16. Mai werden die kubanischen Mütter in Mexiko-Stadt eine Pressekonferenz abhalten um Einzelheiten zur Suche nach ihren Kindern bekannt zu geben.
Seit 2004 reisen zentralamerikanische Mütter mit Unterstützung der Mesoamerikanischen Bewegung (MMM) nach Mexiko, um nach ihren Kindern zu suchen, die auf dem Weg in die Vereinigten Staaten verschwunden sind.

 
Yarissel Díaz, eine kubanische Migrantin in Tapachula (Chiapas) wird vermisst; ihr Verbleib ist seit dem 30. April unbekannt – El Universal (MEX), 06. Mai 2026

Die 19-jährige kubanische Migrantin Yarissel Díaz Arcia verschwand am Morgen des 30. April in Tapachula. Sieben Tage später ist ihr Aufenthaltsort weiterhin unbekannt. Am Mittwoch führten Beamte des Nationalen Migrationsinstituts (INM) eine Operation durch um Migranten festzunehmen die in einer Karawane von Tapachula in Richtung Zentralmexiko unterwegs waren.
Die Generalstaatsanwaltschaft von Chiapas berichtete, dass Díaz Arcia an diesem Tag gegen 10:30 Uhr mit einer Verwandten, vermutlich in Kuba, telefoniert hatte. Seitdem fehlt von ihr jede Spur. Yarissel, die 2024 nach Mexiko einreiste, hatte sich in Tapachula niedergelassen und dort die notwendigen Unterlagen für ihren legalen Aufenthaltsstatus ausgefüllt. Yarissel stammt ursprünglich aus Palmira in der Provinz Cienfuegos, hat mehrere "Tätowierungen verschiedener Motive auf dem rechten Arm, einige Ringe und eine Blume mit Blättern auf der linken Schulter, eine vertikale Blume auf der linken Seite des Schlüsselbeins, einige Blumen und das Wort Resiliencia auf dem Bein sowie eine Narbe auf der rechten Gesichtshälfte“, heißt es in der Fahndungsmeldung der Staatsanwaltschaft. Am Tag ihres Verschwindens trug Yarissel eine blaue Jeans-Caprihose, schwarze Sandalen und ein grünes T-Shirt. Laut der Nachrichtenwebsite El Tapachulteco Denuncia wurde Yarissel zuletzt am 1. Mai um 02:00 Uhr morgens in Begleitung ihres Partners in dem von ihr gemieteten Haus gesehen. Der Vermieter gab jedoch an, dass die Migrantin dort nie angekommen sei. Dem Nachrichtenportal zufolge ist bekannt, dass Yarissel angeblich Probleme mit dem Eigentümer der Wohnung hatte, wie das Portal berichtet.
Am Mittwoch wurde eine Gruppe von Migranten, die an der David-Karawane teilnahmen und auf der Bundesstraße 200 zwischen Tonalá und Arriaga unterwegs waren, von Beamten des Nationalen Migrationsinstituts (INM) verfolgt. Die Gruppe von Migranten, hauptsächlich aus Haiti, ist seit zwei Wochen zu Fuß zwischen Tapachula und Tonalá unterwegs und hat dabei Temperaturen von über 42 Grad Celsius ertragen. Aber an diesem Tag führten Beamte des INM eine Razzia durch um Mitglieder der Karawane festzunehmen. Daraufhin flohen die Ausländer, ließen jedoch Rucksäcke und Kinderwagen zurück, in denen sie Kinder transportiert hatten. "Hilfe!“, riefen einige der Migranten als sie vor den Einwanderungsbeamten flohen. In Tonalá hatten sich die Migranten zwei Tage lang aufgehalten, während dieser Zeit wurden sie mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten versorgt.
Eine Gruppe Mütter aus Kuba reiste nach Mexiko um nach ihren Kindern zu suchen die am 21. Dezember 2024 auf dem Weg zur nördlichen Grenze verschwunden waren, nachdem sie von Schleuserbanden zwischen Mazatán (Chiapas) und Juchitán (Oaxaca) verschleppt worden waren. (...)

 
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