Vor 66 Jahren wurde das US-Embargo gegen Kuba verhängt – 07. April 2026
NEW YORK (ANSA) – Das Mallory-Memorandum vom 6. April 1960: "Hungersnot herbeiführen um Fidel Castro zu stürzen“.
Am 6. April 1960 wurde das Mallory-Memorandum veröffentlicht, verfasst von Lestor Mallory, dem damaligen stellvertretenden Staatssekretär für interamerikanische Angelegenheiten.
Das einseitige Dokument befasste sich ausdrücklich mit "dem Niedergang und Sturz Castros“ und schlug erstmals vor, "unverzüglich alle möglichen Mittel einzusetzen um die kubanische Wirtschaft zu schwächen“.
"Sollte eine solche Politik verfolgt werden“, so das Memorandum weiter, "müsste dies das Ergebnis einer entschlossenen Entscheidung sein, die eine Vorgehensweise in Gang setzt, die mit größtmöglicher Geschicklichkeit und Diskretion darauf abzielt den Geld- und Versorgungsfluss nach Kuba weiter zu beeinträchtigen, die monetären und realen Löhne zu senken, Hunger und Verzweiflung zu verursachen und die Regierung zu stürzen“.
Dem Bericht zufolge "würde ein militanter Widerstand gegen Castro von außerhalb Kubas nur seiner Sache und der kommunistischen Bewegung nützen“.
Daher sei "die einzige vorhersehbare Möglichkeit die Unterstützung im Inland zu untergraben, die Enttäuschung und Entfremdung, die auf Unzufriedenheit und wirtschaftlichen Schwierigkeiten beruhen“.
Bruno Rodríguez, der derzeitige Außenminister Kubas, verurteilte diesen Jahrestag aufs Schärfste: "Sechsundsechzig Jahre sind seit der Ausarbeitung des berüchtigten Mallory-Memorandums vergangen, das die Grundlage für die genozidale Blockade und die Politik der wirtschaftlichen Strangulierung bildet die die US-Regierung Kuba seit fast sieben Jahrzehnten auferlegt und die sich nun mit hohen humanitären Kosten verschärft.“
"Deshalb verhängen sie ein beispielloses Energieembargo gegen uns, drohen jeder souveränen Nation mit dem Abbruch der Beziehungen zu unserem Land, verfolgen unsere legitime medizinische Zusammenarbeit, setzen uns einseitig und betrügerisch auf eine Liste angeblicher staatlicher Sponsoren des Terrorismus und führen einen kognitiven und kommunikativen Krieg, der darauf abzielt, die Lügen zu legitimieren die ihren Maßnahmen zugrunde liegen“, fügte Rodríguez hinzu.
www.uypress.net
NEW YORK (ANSA) – Das Mallory-Memorandum vom 6. April 1960: "Hungersnot herbeiführen um Fidel Castro zu stürzen“.
Am 6. April 1960 wurde das Mallory-Memorandum veröffentlicht, verfasst von Lestor Mallory, dem damaligen stellvertretenden Staatssekretär für interamerikanische Angelegenheiten.
Das einseitige Dokument befasste sich ausdrücklich mit "dem Niedergang und Sturz Castros“ und schlug erstmals vor, "unverzüglich alle möglichen Mittel einzusetzen um die kubanische Wirtschaft zu schwächen“.
"Sollte eine solche Politik verfolgt werden“, so das Memorandum weiter, "müsste dies das Ergebnis einer entschlossenen Entscheidung sein, die eine Vorgehensweise in Gang setzt, die mit größtmöglicher Geschicklichkeit und Diskretion darauf abzielt den Geld- und Versorgungsfluss nach Kuba weiter zu beeinträchtigen, die monetären und realen Löhne zu senken, Hunger und Verzweiflung zu verursachen und die Regierung zu stürzen“.
Dem Bericht zufolge "würde ein militanter Widerstand gegen Castro von außerhalb Kubas nur seiner Sache und der kommunistischen Bewegung nützen“.
Daher sei "die einzige vorhersehbare Möglichkeit die Unterstützung im Inland zu untergraben, die Enttäuschung und Entfremdung, die auf Unzufriedenheit und wirtschaftlichen Schwierigkeiten beruhen“.
Bruno Rodríguez, der derzeitige Außenminister Kubas, verurteilte diesen Jahrestag aufs Schärfste: "Sechsundsechzig Jahre sind seit der Ausarbeitung des berüchtigten Mallory-Memorandums vergangen, das die Grundlage für die genozidale Blockade und die Politik der wirtschaftlichen Strangulierung bildet die die US-Regierung Kuba seit fast sieben Jahrzehnten auferlegt und die sich nun mit hohen humanitären Kosten verschärft.“
"Deshalb verhängen sie ein beispielloses Energieembargo gegen uns, drohen jeder souveränen Nation mit dem Abbruch der Beziehungen zu unserem Land, verfolgen unsere legitime medizinische Zusammenarbeit, setzen uns einseitig und betrügerisch auf eine Liste angeblicher staatlicher Sponsoren des Terrorismus und führen einen kognitiven und kommunikativen Krieg, der darauf abzielt, die Lügen zu legitimieren die ihren Maßnahmen zugrunde liegen“, fügte Rodríguez hinzu.
Se cumplen 66 años del embargo estadounidense a Cuba
NUEVA YORK (ANSA) – El Memorándum Mallory del 6 de abril de 1960: “Provocar hambre para derrocar a Fidel Castro”.