Das offizielle Kubaforum

Werde auch Du Teil der deutschsprachigen Kuba-Community. Die Anmeldung ist absolut kostenfrei und in wenigen Augenblicken abgeschlossen. Direkt danach bist Du in der Lage, eigene Themen zu erstellen oder auf bestehende zu antworten, sowie Dich mit anderen Mitgliedern zu verbinden.
Sei dabei. Wir freuen uns auf Dich!

14 Tage in Santiago de Cuba

Ich wurde von vielen Kubanern drauf aufmerksam gemacht, dass ich aufpassen müsste in der Strasse und das Kuba sehr unsicher geworden ist. Mir wurden auch einige Geschichten von Diebstahl aber auch von Raub mit Körperverletzung erzählt.
Man muss sicher mehr aufpassen als früher, aber mit gesundem Menschenverstand finde ich es immer noch nicht wirklich problematisch und ich bin sicher von Weitem als Yuma zu erkennen. Auf meinen Spaziergängen durch die Quartiere habe ich halt ausser etwas Kleingeld für einen Mojito unterwegs nichts dabei gehabt was sich gelohnt hätte. Klar, wer meint seine Rolex oder seinen Schmuck zur Schau stellen zu wollen, der macht sich selber zur Zielscheibe. In einem Land, in dem der Diebstahl einer Goldkette mehr einbringt als ein Jahr offiziell zu arbeiten, da muss man sich halt Bewusst sein wie man rumlaufen möchte.
Aus meiner persönlichen Sicht ist Kuba von einem sehr sicheren Land zu einem einigermassen sicheren Land abgerutscht, was in Betracht der Wirtschaftslage auch nachvollziehbar ist (nicht, dass ich es begrüsse). Da ich viel auf dem amerikanischen Kontinent rumgekommen bin und über 10 Jahre dort in grossen Städten gelebt und gearbeitet hatte, habe ich vermutlich aber eine andere Einstellung und Wahrnehmung, bzw Erfahrungen zum Thema Sicherheit als der grosse Durchschnitt.

Natürlich betrifft die aktuelle Misere praktisch alle Leute solange man nicht zur privilegierten Schicht gehört. Die generelle Stimmung bei den mir bekannten Personen, bzw. mit den Personen mit denen ich mich unterhalten habe ist eher schlecht. Einerseits hat es natürlich die üblichen Klagen wie schon früher, andererseits lässt die aktuelle Versorgungslage zurzeit kein geregeltes Leben zu, was halt zum Ausdruck kommt. Man kann im Gespräch mit ihnen einen Einblick erhalten was die Mangelwirtschaft für sie bedeutet.
Dabei besteht aber auch eine weitverbreitete Angst vor dem Staatsapparat, wodurch die Leute sehr vorsichtig sind mit ihren Äusserungen. Da ich doch einige Leute mehr als 20 Jahre relativ gut kenne, lassen sie mir gegenüber meist die Zurückhaltung fallen. Nach der Niederschlagung der letzten Unmutsäusserungen / Demonstrationen traut sich auch niemand mehr auf die Strasse um zu protestieren. Jemand sagte, dass er erst wieder auf die Strasse ginge, wenn Tausende gehen würde, solange nur wenige gehen oder man bei den Ersten ist, werden diese abgeführt und weggesperrt, was nicht so prickelnd sei. «Lieber ohne Essen und Strom zu Hause als ohne Essen und Strom im Gefängnis» hörte ich sinngemäss ein paar mal.
Dass die Regierung und deren Umfeld sich es auf Kosten der Bevölkerung gutgehen lässt gilt in meinem Bekanntenkreis als ausgemacht. Dass dieselben Regierungsleute auch grossteils inkompetent sind steht bei ihnen auch ausser Zweifel. Über Trump ist niemand mit dem ich gesprochen habe wirklich begeistert. Zwar würden einige ein Eingreifen seinerseits in Kauf nehmen, wenn sich damit wirklich etwas ändert, aber der Glaube an eine Änderung fehlt irgendwie. Lieber wäre ihnen eine Änderung aus Kuba raus, das sieht aber niemand als realistische Option kurz- oder mittelfristig. Viele Jungen wollen lieber weg und sehen dies als Lösung ihres Problems. Was in Kuba aus ihrer Sicht fehlt ist eine Perspektive und die Möglichkeit mit Leistung und Eigenantrieb etwas zu erreichen.
Interessanterweise geben sich ältere Leute oft als Fidel-Anhänger zu erkennen, sagen aber auch, dass sie trotzdem einen Regierungswechsel wünschen. Die heutige Regierung wird auch von ihnen als inkompetent betrachtet. Es seien halt Sesselkleber die ihre Pfründe verteidigen, wenn nötig mit Gewalt.
Da niemand aus meinem Umfeld ein "Systemprofiteur" ist, sind die negativen Meinungsäusserungen die ich erhielt in Anbetracht der misslichen Lage für mich aber nicht wirklich erstaunlich. Es ist mir auch klar, dass wenn ich mich mit Leuten unterhalten würde die an den Futtertöpfen sitzen, die Meinung anders wäre.
 
Herzlichen Dank auch von mir für deinen ausführlichen, spannenden und anschaulichen Bericht, El Wamby. Vor allem die Einzelheiten über die Versorgung kann ich bestätigen, da sie mir aus Baracoa auch laufend berichtet werden. Dort sieht es mit der Stromversorgung noch schlimmer aus: 2 Stunden pro Tag und Quartier, wenn man Glück hat.
Zum Thema Medikamenten-Hausierer und ihre Bezugsquellen: Meine "Tochter" hat eine Prima in Havanna, die als Krankenschwester in einem Spital arbeitet. Sie schickte ihr kürzlich ein Paket mit Medikamenten, Spritzen und dergleichen zum Verkauf, mit Gewinnbeteiligung. Das seien "abgezweigte" Artikel, die inzwischen entlassenen Patienten zugeteilt gewesen seien, so dass die Prima sie relativ gefahrlos verschwinden lassen konnte. Lohnaufbesserung auf bekannte Art.
Auch meine Bekannten wünschen sich einen Regimewechsel, aber Trump ist verhasst. Wie das ohne Eingriff von aussen gehen soll, wissen sie allerdings auch nicht.
 
Nach 2 Wochen Santiago und vielen interessanten Eindrücken war es Zeit wieder Richtung Europa abzureisen. Da ich bereits im Februar Erfahrung mit abgesagten Flügen gesammelt hatte ("gestrandet in Toronto") machte ich mir im Voraus speziell Gedanken wo die Wahrscheinlichkeit am kleinsten ist, dass die Reisepläne für die Rückreise durch Flugabsagen beeinträchtigt würden. Cubana hat ja keine weisse Weste was Flugabsagen betrifft, ich erinnere an die Holguin-Frankfurt Route und die gestrandeten Passagiere mit einer sehr mittelmässigen bis nichtexistierenden Unterstützung von Seite Cubana. Auch ist es für Aussenstehende nicht nachvollziehbar wie lange noch Kerosin für die Route SCU-MAD zur Verfügung steht, daher habe ich versucht andere mögliche Verbindungen ab Santiago zu finden, speziell Flüge die ohne in Santiago zu tanken den Rückweg schaffen.
Die Auswahl ist zwar klein, aber es hat zwei Optionen. Eine ist die Verbindung einmal pro Woche mit interCaribbean Airways nach Kingston, die andere ist die Verbindung von Air Century nach Santo Domingo mit zwei Verbindungen pro Woche. Als nächstes habe ich dann versucht einen passenden Weiterflug zu vernünftigen Konditionen nach Europa zu finden. Diesbezüglich wurde ich fündig mit einem Edelweiss / Swiss Flug, direkt von Punta Cana nach Zürich, dies auf Meilen (Miles&More) auf einem Swiss / Lufthansa Ticket.
Den Air Century Flug habe ich dann so gewählt, dass ich 4 Nächte in der Dominikanischen Republik bleibe. Damit hätte ich bei einem Problem mit dem Air Century Flug am Montag noch einen weiteren möglichen Flug am Donnerstag gehabt um rechtzeitig in Punta Cana zu sein. Dazu buchte ich den Edelweiss Flug als Flex, damit konnte ich bis zum Abflugtag den Flug ohne Verlust canceln. Ich wäre zwar dann irgendwo erstmals gestrandet, hätte aber den Schaden minimiert.

Der Air Century Flug ging am Morgen um 9:15 ab Santiago. Zweieinhalb Stunden vor dem Flug war ich am Flughafen. Es hatte schon ein paar Leute dort, aber alle haben draussen gewartet, weil die Halle noch zu war. Nach etwa einer Stunde wurde uns dann Zutritt gewährt und das Check-in startete.
Auf dem Hinflug von Madrid nach Santiago hatte ich vier Gepäckstücke aufgegeben welche nun aber zum grossen Teil leer sind. Nach dem Russian-Doll Prinzip habe ich das Ganze auf zwei Koffer reduziert, was aber noch immer einer mehr war als im Ticket nach Santo Domingo inbegriffen war. Ich habe im Vorfeld Air Century kontaktiert ob es nicht möglich sei einen zweiten Koffer dazuzubuchen. Mir wurde mitgeteilt, dass es generell möglich ist auf ihren Flügen, mit der Ausnahme der Verbindungen mit Kuba, d.h. es war ein «Nein» in meinem Fall. Es wurde mir aber auch mitgeteilt, dass ich bei Verfügbarkeit von Platz beim Check-in zusätzliche Koffer gegen Bezahlung aufgeben könnte.
Ich halte den Flug von Santiago nach Santo Domingo Gepäcktechnisch nicht so heikel, d.h. das Risiko, dass es nicht klappt eher klein. Auf der Gegenstrecke hingegen bin ich mir nicht sicher ob ich das Risiko eingehen würde, da es wohl einige Kubaner hat die von Santo Domingo nach Santiago mit massiv Übergepäck reisen. Kosten sind dann 5 USD pro Kilo, wobei sie das Gesamtgewicht der beiden Koffer minus 23kg gerechnet haben. Da ich 18 und 15kg hatte war dies für mich die bessere Option als einfach das Gewicht des zweiten Koffers zu berechnen. Aber ob sie dies dann immer so rechnen ist mir nicht klar.
Der Check-in Prozess mit extra Gepäck ist dann gelinde gesagt mühsam. Nachdem meine Einreisepapiere für die DomRep überprüft worden sind kamen wir zum Gepäck und ich meldete meinen zweiten Koffer an. Der Mitarbeiter am Check-in rief danach erstmals nach der Supervisorin. Diese erklärte mir, dass ich mit ihr in ein Büro in einem anderen Teil des Gebäudes kommen müsste um dort zu zahlen. Also wurde der Check-in Prozess auf Standby gesetzt und ich folgte der Supervisorin in ein Büro ausserhalb der Check-in Halle. Im Büro erklärte sie mir dann, dass ich nicht mit Karte zahlen könnte und sie auch nur Dollar akzeptieren :oops: . Glücklicherweise hatte ich einen 50-Dollar schein dabei, was aber eher Zufall als geplant war. Was wohl jemand macht der keine Dollar Bargeld auf sich trägt? Die Flughafenmitarbeiterin hat mir auch gesagt, dass sie es nicht begreifen kann wieso die Passagiere nicht das Gepäck im Voraus dazubuchen könnten. Zwischendurch hätte es durchaus auch Passagiere die ausfällig werden, bzw. Probleme mit den Dollars haben. Ich sage nur «Scheissprozess». Im Nachgang habe ich dann auch an Air Century geschrieben und gefragt ob es wirklich nicht auch anders geht, mal schauen ob sie antworten, die Hoffnung ist zwar sehr klein. Nach dem Begleichen der Kosten dann zurück zum Check-in und der zweite Teil des Prozesses. Immerhin hat der Mitarbeiter das Check-in bereits für beide Koffer durchgeführt und er drückte mir meinen Pass und die Board-Karte in die Hand.
Ausreise war dann soweit unkompliziert, er wollte wissen wo ich gewohnt hatte während meiner Zeit in Santiago, ich wusste aber die Adresse nicht auswendig. Was solls es ging auch so. Im Wartebereich hörte ich dann plötzlich jemand meinen Namen rufen. Eine der dortigen Mitarbeiterinnen war vor vielen Jahren die Nachbarin von meiner Frau und erkannte mich noch; Yumas sind im Moment dünn gesät, da wird man erkannt.

Der Flug war einigermassen voll, ich schätze so um die 50 Passagiere. Zwei Drittel der Passagiere war eine Gruppe mit christlichem Hintergrund. Was ich mitbekommen haben waren es Dominikaner welche wohl zum beten nach Santiago geflogen sind. Generell boomen die ganzen Freikirchen und Sekten zurzeit, mindestens in Santiago.
Der Flug war gut und dauerte etwa 1 Stunde. Speziell der Sitzabstand fiel mir positiv auf, da könnte sich manche Fluggesellschaft auf innereuropäischen Flügen etwas abschneiden. Ankunft war am zweitgrössten (d.h. am kleineren) Flughafen in Santo Domingo. «La Isabela International». Es lohnt sich als einer der ersten bei der Passkontrolle aufzuschlagen, die Kapazität bei der Einreisekontrolle ist sehr klein. Auch bei nur 50 Leuten kann dies dann zu längeren Wartezeiten führen. Insgesamt wurden meine Papiere dreimal (!) kontrolliert, jedes Mal an einem anderen Schalter. Das Gepäck wurde geröntgt nach der Entgegennahme der Koffer. Bei nur einer Röntgenmaschine kann auch das ein Engpass sein. Da ich aber einer der ersten war und auch mein Gepäck früh kam, ging es bei mir sehr speditiv.

Was als erstes auffällt ist dann der Verkehr, das zweite, dass eigentlich das meiste funktioniert. Ich denke was ich erlebte wird sonst so als «Kulturschock» bezeichnet.
Ich blieb dann zwei Nächte in einem sehr schönen kleinen Hotel in der Altstadt in Santo Domingo. Verglichen mit Havana ist die Altstadt einiges kleiner und auch weniger Beeindruckend. Andererseits ist sie sehr gut erhalten, nichts fällt zusammen und alles wirkt sehr sauber.
Der Transfer von Santo Domingo nach Punta Cana dauert etwa zweieinhalb Stunden und beträgt gegen 200km. Gezahlt für den Transfer habe ich gut 100USD für Tür zu Tür Service. Das kann zeitlich in etwa mit dem Transport von Holguin nach Santiago verglichen werden, Streckenmässig ist es hier aber etwas weiter. Der Preis Santo Domingo nach Punta Cana entsprach in etwa dem Preis für eine Einzelfahrt von Holguin nach Santiago bevor die Benzinpreise durch die Decke gingen, wobei das Auto in der DomRep tendenziell von besserer Qualität ist.
Gegessen habe ich ausgezeichnet, speziell die Vielfalt ist bedeutend grösser als in Kuba, dies definitiv auch verglichen mit vor der Pandemie. Punta Cana hat einen traumhaften Strand, gefiel mir sogar besser als die Strände in Varadero oder Guardalavaca. Dazu gibt es viele Möglichkeiten sich in der DomRep umzuschauen, sei es mit Mietauto (ein Schnäppchen verglichen mit Kuba) oder indem man einen der unzähligen Ausflugsmöglichkeiten benutzt. Da ich aber nur einen ganzen Tag in Punta Cana war habe ich mir den Strand und ein paar Strandbars angeschaut. Mojitos und «Agua con Gaz» gab es überall wo ich einkehrte. Englisch ist sehr weit verbreitet, man käme auch ohne Spanisch durch, wobei ich es angenehmer finde mich in der lokalen Sprache unterhalten zu können.

Wenn man sich überlegt wieso sich der Tourismus in der DomRep nach Covid erholt hat aber in Kuba nicht, dann kommt mir der Ausdruck «Value for Money» in den Sinn. Es sind die vielen kleinen Sachen die aus touristischer Sicht in der DomRep eine bessere Qualität haben als in Kuba ohne mehr zu kosten. Die Summe dieser einzelnen Aspekte gibt dann ein positiveres Erlebnis, was sich dann z.B. in den Bewertungsportalen niederschlägt und auch öfters wiederkehrende Gäste ergibt. Und ich möchte betonen, dass ich nicht die heutige Situation von Kuba als Ausgangspunkt für meinen persönlichen Vergleich nehmen da ja Trumps erratische Ausbrüche die Lage im Moment nochmals stark negativ mitbeeinflusst haben. Aber auch wenn ich mich an die Zeit direkt nach Covid oder sogar vor Covid erinnere, Kuba kann nicht mithalten was Preis-Leistung betrifft.
Kuba hätte sicher potential, aber mit Hotelinfrastruktur alleine ist es eben nicht getan. Der durchschnittliche Tourist gönnt sich vielleicht 2 Wochen Urlaub im Jahr und will dabei einen gewissen Standard haben und vor allem keine Probleme oder negative Überraschungen, etwas das Kuba halt nur bedingt leisten kann und konnte. Überspitzt gesagt, in der Dominikanischen Republik entscheidet der Markt, in Kuba entscheidet irgendein zentrales Komitee von wohl meist alten weissen Männern. Das Resultat wie ich es beobachten konnte könnte nicht unterschiedlicher sein.
 
Kuba wird also gewaltigen Aufholbedarf haben, sofern es wirklich zu einem politischen Umschwung kommt. Andernfalls sind die Aussichten mehr als traurig.
 
Es soll ja immer noch Leute geben, die absolut keinen Systemwechsel wollen - da könnte Einiges ja noch schlimmer werden (Was?) - und denken
es möchte doch am besten so weitergehen wie bisher!
 
#El_Wamby, warum lässt Du nicht einfach einen Koffer auf Kuba oder verwendest Bundeswehrseesäcke?
Danke für den Bericht.
 
#El_Wamby, warum lässt Du nicht einfach einen Koffer auf Kuba
Wenn Du wüsstest wie viele Koffer wir schon rumstehen haben in Kuba :oops:

oder verwendest Bundeswehrseesäcke?
Wir haben auch Taschen und Säcke im Sortiment, wobei diese vor allem meine Frau benutzt hat welche etwas vor mir runtergereist ist.

Generell war aber 4 Koffer ok für den Hinweg, da ich verschiedene Grössen habe und dann auch mit dem Gewicht spielen konnte (leichte Sachen in die grossen Koffer). Es war aber auch mein erster Flug mit Cubana von Madrid, d.h. dass erste Mal dass ich 4 Koffer plus Handgepäck hatte. Auf dem Rückweg gingen dann die kleineren Koffer in die grossen und somit hatte ich dann noch zwei Koffer aufzugeben. Ausser bei Air Century waren 2 Koffer noch nie ein Problem. Bei Edelweiss / Swiss hatte ich dann auch 2 Aufgabekoffer (a je 32kg :rolleyes:) im Ticket.

Gefühlt handhabt das jede Airline anders, was bei der Ticketwahl halt auch ein Kriterium ist.
Condor war auch etwas komplizierter, die hatten zusammen 30kg dafür soviele Gepäckstücke wie ich wollte, d.h. meist 2. Dafür gab es 2 Gepäckstücke und eine kleine Tasche mit insgesamt 16kg als Handgepäck.
Air Canada hingegen ist 2x32kg plus als Handgepäck 1 Gepäckstück und eine kleine Tasche, dies aber ohne Gewichtslimit (man muss es selber hochheben können :)).
Wegen der unterschiedlichen Gepäckregeln ist es auch ein Vorteil alles auf einem Ticket zu haben, dann zählen die Regeln für den längsten Abschnitt automatisch für alle Abschnitte ("Most Significant Carrier" Regel).
 
Bei Air Canada hätte ich 18kg Handgepäck, aber die Sicherheitskontrolle war nervig. Die haben noch Sachen eingezogen, die in Frankfurt durchgegangen waren, wo ich anderthalb Kilo (u.a. Türbeschläge, Klinken und einige Schreiben) eingebüsst habe. Die BP hat von jeder einzelnen die Länge gemessen, die Mpi vorm Bauch.
 
Zurück
Oben