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14 Tage in Santiago de Cuba

El_Wamby

Kubakenner
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25 Juli 2020
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Ort
Zürich
Gestern bin ich nach zwei Wochen Santiago de Cuba und 4 Tagen Dominikanische Republik wieder glücklich zu Hause angekommen. Ich hatte ja schon im Februar versucht nach Santiago zu gelangen und war damals in Toronto gestrandet nachdem Air Canada die Flüge nach Kuba eingestellt hatte. Daher ein neuer Versuch mit dem Gedanken von möglichen Flugabsagen im Hinterkopf, was die Wahl meines Rückweges massgeblich beeinflusst hat.

Hin ging es diesmal mit gegen 100kg Gepäck zuerst von Zürich nach Madrid und von dort mit Cubana / Plus Ultra direkt nach Santiago. Da das Thema Cubana / Plus Ultra hier immer mal wieder hochkommt, interessiert vielleicht den/die eine/e oder andere/n ein paar mehr Details zum Flug.
Die Vorteile der Verbindung sind, dass man direkt in Santiago de Cuba ankommt (falls man denn da hinmöchte) und dass ich in der sogenannten Business Class («Preferente») 4x23 kg plus Handgepäck frei hatte. Die Business Class (BC) selber genügt aber wirklich keinen Ansprüchen an eine BC für einen Langstreckenflug. Wenn man den benötigten Zubringer einberechnet, dann ist es sicher auch kein Schnäppchen, geht aber doch soweit preislich in Ordnung, speziell da ja Cubana zurzeit das Monopol für Flüge in den Oriente hat.
Das Ganze hat aber auch ein paar durchaus gewichtige Nachteile. Von Zürich (bzw. auch von Deutschland) geht der Flug nicht auf einem Ticket. D.h. man muss fast zwingend in Madrid übernachten und das ganze Gepäck dort in Empfang nehmen, damit ins Hotel und dann wieder neu einchecken. Man muss auch schauen wie man das ganze Gepäck vernünftig und bezahlbar bis nach Madrid bringt, der Zubringer kostet ja extra.
Den Plus Ultra Flieger würde ich als Rumpelkiste bezeichnen mit entsprechende "spartanischer" BC. Als Premium Economy für Langstrecke wäre es in Ordnung, aber sicher nicht mehr. Die Sitze sind antiquiert und nicht besonders bequem, aber man hat einigermassen Platz.

Checkin in Madrid war interessant, ich habe noch nie eine Schlange mit soviel Gepäck gesehen wie vor dem Cubana Schalter, da war ich mit meinen 90+kg ein absolutes Leichtgewicht. Zum Glück gab es einen separaten Schalter für BC (was es beim Rückflug laut meiner Frau in Santiago nicht gibt) und ich wurde erst noch nach vorne gewunken, wohl weil ich am wenigsten Gepäck in der ganzen Schlange hatte. Zuvor wurde noch mein DViajeros verlangt (ohne eigentliche Überprüfung, wollte nur sehen ob der QR Code existiert) sowie der Nachweis eines Rückfluges, bzw. Fluges raus aus Kuba. Ich gehe davon aus, dass beim Fehlen eines der beiden Dokumente mir das Checkin verweigert worden wäre.

Vor dem Boarding gab es 4 Schlangen, 2 kurze, eine lange und eine sehr lange. Da nichts angeschrieben war und es einen leicht chaotischen Eindruck machte habe ich mich am Gate erkundigt und konnte mich zum Glück in einer der kurzen Reihen einfügen. Die beiden kurzen Reihen waren für Familien mit Kleinkindern und für BC; die lange Schlange für Passagiere nach Havana und die sehr lange für Passagiere nach Santiago. Aus meiner Sicht waren nur sehr wenige Passagiere als "Nicht-Kubaner" identifizierbar, ein paar gemischte Päarchen (Kubi/Yuma) und eine Handvoll Spanier, d.h. >95% der Passagiere waren wohl Kubaner. Der Flieger war gut gefüllt, wobei mindestens in der BC noch ein paar wenige Plätze frei waren.

Der Flug selber war in Ordnung. Die Kabinenbesatzung war gemischt (Plus Ultra / Cubana), wobei die "Chefin" Plus Ultra war. Die ältere Kubanerin die sich um unsere Gangreihe kümmerte war wirklich herzlich und nett, für mich ein Highlight des Fluges. Das Essen war ok, Catering in Madrid ist laut meiner Frau die schon beide Richtungen öfters flog um Klassen besser als Catering in Kuba.
Was ich aber noch nie gesehen hatte, eine Drittel der BC Kabine (Sitze H und K) war quasi abgesperrt für die Besatzung und wurde dann während des Fluges durch einen Vorhang abgetrennt. Ich kann nur spekulieren, dass dies der Ruheraum für die Besatzung des Rückfluges war. Wegen vorgeschriebener Ruhezeiten kann ja nicht dieselbe Besatzung den Rückflug durchführen und eine Besatzung für jeweils 1 Woche in Havana zu stationieren macht ja auch nur begrenzt Sinn.

Nach dem Verlassen des Flugzeuges in Santiago gab es vor den Immi-Kabinen einen Stand an dem der DViajeros eingescannt und überprüft wurde. Die Immigration selber ging schnell und unkompliziert, ich war auch einer der Ersten der dort hinkam. Ich habe mich nochmals erkundigt ob sich betreffend Privatwohnen etwas geändert hat oder ob ich immer noch ohne Visum privat bei meiner Frau (PRE/RE) übernachten kann. Es wurde mir bestätigt, dass sich nichts geändert hat.
Beim Gepäck dauerte es dann "etwas" länger, d.h. gegen drei Stunden. Einerseits hat Cubana das mit dem Priority Gepäck nicht im Griff und dann ging irgendwann etwas beim Gepäckröntgen kaputt; willkommen in Kuba.
Meine Frau erwartete mich draussen und mit einem Taxi ging es dann in unser kubanisches Heim. Der Preis des Taxis (20USD, Flughafen nach Ferreiro) war gut doppelt so teuer wie vor der Treibstoffkrise. Wir haben aber ansonsten auch Preise von 25-40USD für dieselbe Strecke mitbekommen, sind also gut weggekommen.

In den kommenden Tagen werde ich hier ein paar Eindrücke (kein eigentlicher Reisebericht) meiner Zeit in Santiago reinstellen.
 
Die Stromversorgung in Santiago kann man nur als miserabel bezeichnen. Täglich gab es laut Planung der Empresa Eléctrica Santiago de Cuba zweimal für 3 Stunden Strom, d.h. insgesamt etwa 6 Stunden pro Tag. In etwa 2/3 der Tage in denen ich dort war traf die Planung zu, in etwa 1/3 lag sie daneben. Wenn sie danebenlag war es mit einer Ausnahme immer zuungunsten der Strombezüger, d.h. nicht einmal die 6 Stunden wurden erreicht.
So in etwa wie in der Grafik sah es jeden Tag aus, wir sind im Block B3:
Strom_SCU(1).jpg
Siehe auch: Empresa Eléctrica Santiago de Cuba | Santiago

Dank Ecoflow und Solarpanels konnten wir einen gewissen Stromstandard bei uns im Haus aufrechterhalten. Es war uns möglich Licht, Ventilatoren, Gefriertruhe und den Fernseher normal zu betreiben, dazu auch kurzzeitig einige Küchengeräte (Reiskocher) und eine Pumpe um den Wasserdruck zum Duschen zu erhöhen. Aufgeladen haben wir einerseits am Stromnetz, wenn es Strom hatte und andererseits mit Solarpanels, was gut funktionierte. Da im Moment eigentlich so ziemlich alles geklaut wird was nicht angekettet ist, habe ich die Solarpanels am Abend vom Dach runtergeholt und reingenommen und am nächsten Morgen wieder hochgetragen. Es handelt sich um Solarpanels für den Campingbetrieb, d.h. sind einfach transportierbar. Das Ecoflow Gerät hat eine Speicherkapazität von 4kWh und hat Anschluss für zwei Solarpanels. Obwohl wir in der Zwischenzeit 3 Solarpanels a je 400W Leistung haben konnte ich nur eines anschliessen, da ich nur ein langes Kabel (10m) mitgenommen hatte welches uns erlaubte ein Solarpanel auf dem Dach mit der Station im Haus zu verbinden. Aber es war trotzdem ausreichend für unsere Bedürfnisse., weitere Kabel sind dann das nächste Mal im Gepäck.
Wir haben auch eines unserer Ecoflow Geräte (1kWh) einer Schwägerin gegeben welche ein 4 Monate altes Kleinkind hat. Damit kann sie immerhin einen minimalen Standard aufrechterhalten was Licht und Ventilatoren anbelangt. Wie aber die Leute ohne diese Möglichkeiten mit der mangelnden Stromversorgung umgehen ist schwer vorstellbar, wenn man es nicht selber vor Ort gesehen hat.
Am Abend und in der Nacht sieht man auch gut in wie vielen Häusern im Quartier eine unabhängige Stromversorgung besteht. Es hat zwar einige, aber viel mehr als in jedem zehnten Haus ist trotzdem kein Licht zu erkennen. D.h. ich gehe davon aus, dass über 2/3 der Bevölkerung in Santiago wirklich nur 6 Stunden Strom am Tag haben.

Diese Stromsituation führt auch dazu, dass praktisch niemand mehr in der Nacht normal durchschlafen kann. Sobald der Strom kommt wird aufgestanden auch wenn es 3 Uhr nachts ist um gewisse Sachen zu erledigen und diverse Geräte aufzuladen die über einen Akku verfügen.
Auch wir mussten jeweils hoch, aber um den Stromanschluss umzustellen, von Ecoflow auf das öffentliche Stromnetz. Um speziell das Ecoflow Gerät zu schützen trennen wir die Hausleitungen vom öffentlichen Netz mittels Schutzschalter. Wenn dann der Strom im öffentlichen Netz hochgefahren wird schlägt der kurzzeitige Spannungspeak nicht auf unsere Geräte durch, das Hausnetz ist ja abgekoppelt. Sobald der Strom im öffentlichen Netz dann läuft nehmen wir den Ecoflow vom Netz und koppeln unser Hausnetz ans öffentliche Netz. Danach können wir das Ecoflow Gerät am Netz wieder aufladen. Würden wir die Netze nicht entkoppeln, würde über kurz oder lang der Ecoflow Schaden nehmen.
https://www.kubaforum.eu/artikel/welcher-online-shop-mit-lieferung-nach-kuba-bietet-solaranlagen.43691/post-151217

Man muss sich bewusst sein, dass der Strommangel lange vor dem Trumpschen Embargo eingesetzt hat. Vor zwei Jahren schon gab es in Santiago nur etwa 12 Stunden Strom pro Tag im Schnitt. Dies war bedingt durch die marode Infrastruktur wie wohl auch fehlende Devisen um Rohöl auf dem Weltmarkt einzukaufen. Das Trumpsche Embargo hat sicher die Situation verschärft war aber nicht die initiale Ursache.

Fortsetzung folgt
 
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Man muss sich bewusst sein, dass der Strommangel lange vor dem Trumpschen Embargo eingesetzt hat. Vor zwei Jahren schon gab es in Santiago nur etwa 12 Stunden Strom pro Tag im Schnitt. Dies war bedingt durch die marode Infrastruktur wie wohl auch fehlende Devisen um Rohöl auf dem Weltmarkt einzukaufen. Das Trumpsche Embargo hat sicher die Situation verschärft war aber nicht die initiale Ursache.

Fortsetzung folgt
Richtig, vor Trump war Biden, und vor Biden war schon mal Trump ... und dann gab es ja auch mal eine Pandemie. Alle haben dafür gesorgt, dass die staatlichen Einnahmen stark eingeschränkt wurden und somit auch der Import von Öl etc. Kann mich nicht an großflächige Einschränkungen bezüglich Strom während Obama erinnern ...
 
Richtig, vor Trump war Biden, und vor Biden war schon mal Trump ... und dann gab es ja auch mal eine Pandemie. Alle haben dafür gesorgt, dass die staatlichen Einnahmen stark eingeschränkt wurden und somit auch der Import von Öl etc. Kann mich nicht an großflächige Einschränkungen bezüglich Strom während Obama erinnern ...
Ein Teil des Problemes ist die marode Infrastruktur die Du hier geflissentlich ausblendest. Für den absolut mangelhaften Unterhalt der Kraftwerke und des Stromnetzes sind wohl eher ein paar kubanische Technokraten verantwortlich, die das verfügbare Geld in heute leerstehende Hotelbauten verbutterten. Klassische Fehlentscheide halt die aber totgeschwiegen werden. Diese Entscheider sollte man eigentlich "teern und federn", stattdessen wohnen sie sicher in einem privilegierten Barrio.
Ölmangel wurde dann ein echtes Prroblem als Maduro die Lieferung reduziert hat. Plötzlich legte die Gans halt keine goldenen Eier mehr.
 
Ich blende das nicht aus, aber marode waren sie ja schon unter Obama ... aber trotzdem gab es damals genügend Strom, also ist der Hauptgrund der aktuellen Krise wohl eher bei den oben ausgeführten Einflüssen zu suchen.
Was nicht heissen soll, dass man die Kraftwerke bzw. die Energiesituation nicht generell in Angriff nehmen müsste. Ist aber schwierig wenn man von aussen derart eingeschränkt wird. Und ja, unter Obama hat die ganze Touristik nach mehr Hotels geschrien (da schliesse ich mich und meine Firma mit ein!) weil damals das ganze Land vor Touristen aus den Nähten platzte!
 
Es gab schon unter Fidel gravierende Stromausfälle. Ich kann mich an viele dunkle Nächte in Siboney ohne Strom erinnern. Dann wurden die Neonlampen mit Aku Mode.
 
Ich blende das nicht aus, aber marode waren sie ja schon unter Obama ... aber trotzdem gab es damals genügend Strom, also ist der Hauptgrund der aktuellen Krise wohl eher bei den oben ausgeführten Einflüssen zu suchen.
"unter Obama" waren sie nie; wenn waren sie "unter Raul Castro" und danach unter Diaz-Canel.
Während der Amtszeit von Obama hatte die Infrastruktur 9-17 Jahre weniger auf dem Buckel als heute, d.h. war also 9-17 Jahre weniger marode. Wenn das verfügbare Geld in denen 9-17 Jahren vor allem in Hotels gesteckt wurde und nicht in den Erhalt von Infrastruktur, dann verlottert halt die Infrastruktur in diesen 9-17 Jahren weiter, mit dem heutigen Resultat; ist doch logisch?

Was nicht heissen soll, dass man die Kraftwerke bzw. die Energiesituation nicht generell in Angriff nehmen müsste. Ist aber schwierig wenn man von aussen derart eingeschränkt wird
Als erstes müsste man halt die Leute ersetzen die über die letzten 20 Jahre den Unterhalt als nicht nötig erachtet haben, das ist wohl die grösste Hürde. Dann wäre es wichtig Leute ranzulassen die zuerst über mögliche Lösungen und Vorgehensweisen nachdenken und nicht darüber wem sie am besten die Schuld für die Misere geben könnten.
 
Mit der mangelnden Stromversorgung ist auch das Internet sehr instabil und zeitweise gar nicht verfügbar. Für jemanden wie mich ist das weniger ein Problem, dann lese ich halt einmal weniger die letzten Neuigkeiten. Aber ein Kubaner der geschäftlich teilweise das Internet braucht oder Studenten die zwecks «Fernuniteilnahme» auf das Internet angewiesen sind, für die sieht die Sache nicht so toll aus. Es war / ist generell schwer vorauszusagen bis wie lange nach einer Stromabschaltung das Internet noch verfügbar ist, ich habe da kein Muster erkannt. Manchmal lief es noch stundenlang, das nächste Mal war nach 20 Minuten schon aus.

Die Wasserversorgung ist auch nicht in allen Teilen von Santiago sichergestellt. In Santa Barbara haben wir diesbezüglich Glück, aber mindestens in gewissen Teilen des Distrito und von Trocha sieht es viel schlechter aus. Was aber auch hier auffiel, wie die Leute versuchten damit umzugehen obwohl der Unmut spürbar ist.

Ein anderes Produkt welches durch Mangel glänzt ist Gas zum Kochen. Der Preis für einen Gastank (siehe Foto unserer Errungenschaft) hat sich in Santiago seit Dezember von umgerechnet 40USD auf 100USD erhöht.
Gastank.jpg
Welcher Kubaner kann sich dies leisten? Glücklich wer einen Yuma in der Familie hat der auf Gas zum Kochen besteht und seinen Geldbeutel zückt. :cool:

Bekannt ist ja schon der Mangel an Treibstoff. Auf dem Schwarzmarkt in Santiago werden für Benzin im Moment bis zu 12 USD pro Liter (!) aufgerufen. Es gibt zwar offiziell eine kleine Zuteilung an Treibstoff, was aber in der Praxis nur eingeschränkt funktioniert; einerseits wurde mir von langen Wartezeiten auf die Zuteilung berichtet und danach werden nur kleine Mengen zugeteilt. Der Treibstoffmangel legt natürlich den Verkehr so ziemlich lahm. Für die normalen Kubaner eine Katastrophe, da schon nur das Fortbewegen von einem Stadtteil in einen anderen extrem erschwert wurde, d.h. Wartezeiten von 30 Minuten bis zu 1 Stunde an einer Ecke um fortzukommen sind keine Seltenheit.
Die wenigen verbliebenen Taxis sind verglichen mit früher massiv teurer geworden. Was man dafür vermehrt sieht sind Dreiradfahrzeuge als Taxis, zum Teil auch mit Elektromotor. Bicitaxi mit reinem Muskelbetrieb sieht man auch aber meist im unteren Teil der Stadt (Hafen, Distrito), dort wo keine grossen Steigungen vorhanden sind.
Aber der Treibstoffmangel hatte für mich als "Tourist im Relaxmodus" auch durchaus ein paar positive Seiten. Beim Strassenüberqueren musste man nicht gross aufpassen nicht überfahren zu werden, die Strassen waren leer; die Luft in den Strassen war viel sauberer als früher, weniger Abgase; die laut knatternden Motorräder mit defektem Auspuff waren praktisch inexistent; hielt ein Auto kurz an, dann wurde sofort der Motor abgestellt und nicht eine Stunde lang stehend laufengelassen wie früher; wenn ich selber im Taxi sass, dann kam ich schnell vorwärts, da es sonst praktisch keine Verkehrsteilnehmer gab. Ich weiss, von diesen Punkten kann sich kein Cubi etwas kaufen. Aber ich wollte doch auch etwas Positives erwähnen, da es sonst wieder heisst, ich würde hier nur negativ berichten. :oops:

More to come
 
Ein Teil des Problemes ist die marode Infrastruktur die Du hier geflissentlich ausblendest. Für den absolut mangelhaften Unterhalt der Kraftwerke und des Stromnetzes sind wohl eher ein paar kubanische Technokraten verantwortlich, die das verfügbare Geld in heute leerstehende Hotelbauten verbutterten. Klassische Fehlentscheide halt die aber totgeschwiegen werden. Diese Entscheider sollte man eigentlich "teern und federn", stattdessen wohnen sie sicher in einem privilegierten Barrio.
ist es nicht so, dass die Hotelbauten fast immer im Rahmen eines Joint Ventures mit einer ausländischen Firma hochgezogen wurden, die Investitionen also zu einem großen Teil aus dem Ausland kamen und damit für einen Cashflow im Wirtschaftsverkehr sorgten. Für den Ausbau der Infrastruktur hätte das Geld also garnicht zur Verfügung gestanden.
 
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